abseits gesicherter Pisten oberhalb ca. 1800 m weiterhin erhebliche Lawinengefahr!
regionale Gefahrenstufen
Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)
Entwicklung
06.02.2010-10.02.2010
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Beurteilung der Lawinengefahr
Oberhalb ca. 1800 m besteht erhebliche Lawinengefahr. Vor allem frische und ältere Triebschneeansammlungen in Kammlagen, eingewehte Rinnen und Mulden, windbeeinflußtes Steilgelände und der vielerorts ungünstige Schneedeckenaufbau stellen die Hauptgefahr dar. Schneebrettauslösungen sind bereits durch einzelne Wintersportler möglich. Solche können auch Teile der Altschneedecke mitreißen. Aktivitäten abseits der Pisten erfordern Erfahrung und defensives Verhalten. Unerfahrene Wintersportler sollten gesicherte Pisten nicht verlassen. Auch in tieferen Lagen sind im sehr steilen Gelände und in wenig begangenen Geländeabschnitten bei Störung der Schneedecke weiterhin Auslösungen möglich. Spontan sind vorwiegend Neuschneerutsche und kleinere Schneebrettlawinen aus sehr steilen, eingewehten Geländeabschnitten möglich.
Schneedecke / Allgemeines
Der Sonntag war meist stark bewölkt, in höheren Lagen zeitweise auch sonnig. Vormittags gab es noch wenige cm Neuschnee. Die Temperaturen in 2000 m erreichten minus 7 Grad und sind weiter zurückgegangen. Die Höhenwinde wehten vorwiegend nur leicht, in Kammbereichen auch mäßig. Dort wurde kleinräumig Triebschnee gebildet, welcher auch ältere Gefahrenstellen überdeckt. Der Temperaturrückgang der letzten Tage begünstigte die Verfestigung der Schneedecke in tieferen Lagen. Insgesamt ist der Schneedeckenaufbau jedoch teilweise nur schwach bis mäßig. Die Altschneedecke ist durch eine Abfolge von weichen, kantigen Schichten und härteren Krusten gekennzeichnet. Im Nordsektor ist der Altschnee oft bis zum Boden locker und kantig aufgebaut. In höheren Lagen kam es gestern erneut zu Lawinenauslösungen durch Wintersportler.
Alpinwetterbericht
Ein Zwischenhoch sorgt oberhalb von Hochnebelfeldern für recht viel Sonne. Die Temperaturen in 2000 m erreichen um minus 5 Grad. Dazu weht mäßiger Ostwind, nachmittags Südwestwind.
Tendenz
Am Dienstag nehmen die Wolken nachmittags wieder zu und bringen auf Mittwoch wenig Neuschnee. Die Lawinengefahr ändert sich vorerst nicht wesentlich.
Andreas Pecl
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Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.
Gefahrenstufen
1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß Infos zur Gefahrenstufe
Adresse
Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197
Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.