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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Bildtext Nr. 72 Freitag, 20.3.2009 13:00 Uhr

Wasser/Kultur/Sausgruber/Wallner/Egger

Viereinhalb Meter lange Zahl versinkt im See

Juri Troy gewinnt Kunstwettbewerb zum "Tag des Wassers" 2009

Bregenz (VLK) - Anlässlich des "Internationalen Tag des Wassers" am 22. März hat die Vorarlberger Landesregierung erstmals einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben. In Kooperation mit dem Kunstbeirat des Landes wurden fünf Bildhauerinnen und Bildhauer aus Vorarlberg eingeladen, Vorschläge für eine Skulptur am Harder Binnenbecken zu entwickeln. Eine Jury aus Kunst- und Fachexperten wählte nun den Entwurf des Bregenzer Künstlers und Architekten Juri Troy aus, der zur Umsetzung kommen soll. Der Preis wurde heute, Freitag, im Landhaus in Bregenz von Landeshauptmann Herbert Sausgruber überreicht.

In vielen Regionen der Erde herrscht akute Wasserarmut. Vorarlberg ist in der glücklichen Lage, das kostbare Gut in ausreichendem Maße zu besitzen. Ein sorgsamer Umgang mit dem wertvollen Bodenschatz ist dennoch notwendig, erklärte Landeshauptmann Herbert Sausgruber: "Wasser ist Grundlage des Lebens und gleichzeitig eine bedeutende Energiequelle. Unser Handeln muss deshalb vom Grundsatz der Nachhaltigkeit geprägt sein".

Gold der Zukunft

"Wasser ist das Gold der Zukunft", sagte Wasserlandesrat Dieter Egger: "Die dazu erforderliche Bewusstseinsbildung wollen wir durch neue Ansätze für alle Beteiligten immer wieder spannend und interessant halten. Nach Jahren der intensiven und erfolgreichen Einbindung der Bevölkerung beschreiten wir heuer mit unserem Kunstprojekt einen neuen Weg. Der Wettbewerbssieger Juri Troy hat mit seinen Zahlenskulpturen ein interessantes Konzept geschaffen, das zum Nachdenken einlädt und die Dimensionen unseres Wassers eindrücklich aufzeigt".

Kulturreferent Landesstatthalter Markus Wallner zeigte sich erfreut über "das hohe Niveau und die spürbare Qualität der eingereichten Arbeiten, die es der Jury nicht leicht gemacht haben, eine Entscheidung zu treffen."

Siegerprojekt: 48 000 000 000 000

Juri Troy kreierte drei "Zahlen"-Skulpturen, die jeweils der Wassermenge des Bodensees bei Hochwasser, bei mittlerem Wasserstand und bei Niedrigwasser entsprechen. Jedes dieser Objekte ist viereinhalb Meter lang und besteht aus einer Zahl mit mindestens 12 Nullen. Die einzelnen Skulpturen sind genau an jenem Pegelstandort platziert, den sie zahlenmäßig dokumentieren. Also jene Zahl, die den Hochwasserstand markiert ist am Fußweg oberhalb des Ufers situiert, die "Mittelwasserstand-Skulptur" steht am Ufer, die "Niedrigwasser-Zahl" befindet sich im Wasser und ist nur in der Winterzeit sichtbar. Sie verschwindet bei den höheren Wasserständen im Frühjahr und im Sommer.

Sitzbank, Wasser-Info und Mahnmal

Baumaterial ist Beton. Die Proportionen der drei Körper sind so gewählt, dass Fußgänger bequem darauf sitzen können. Die drei Körper sollen noch vor dem Sommer am Harder Ufer aufgestellt werden.

Die Jury zeigte sich begeistert von der Arbeit, weil sie viele Interpretationsmöglichkeiten zulasse. Sie wurde speziell für den Ort entwickelt und zeigt, mit welch enormer Kraft und Menge an Wasser wir es am Bodensee zu tun haben. Nur wenige Zentimeter Unterschied des Pegelstandes bedeuten Milliarden von Liter Wasser zusätzlich im See.

Alle Einreichungen sind noch bis Montag, 27. April, im Foyer des Landhauses ausgestellt.

Infobox

Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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