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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Bildtext Nr. 115 Donnerstag, 23.4.2009 18:28 Uhr

Gesundheit/Dialyse/Diabetes/Wallner

Mehr als 20 zusätzliche Plätze für Dialysebehandlungen

Neues Projekt gegen "Volkskrankheit" Diabetes beschlossen

Bregenz (VLK) - Die Gesundheitsplattform hat in ihrer heutigen Sitzung (Donnerstag) die Weichen für weitere Verbesserungen im Vorarlberger Gesundheitswesen gestellt, berichteten Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner und VGKK-Obmann Manfred Brunner im anschließenden Pressegespräch im Landhaus. Zum einen wird in den nächsten Jahren die Zahl der Dialyseplätze stufenweise von 36 auf 57 erhöht werden, zum anderen ein innovatives Reformpoolprojekt zur Behandlung von Diabetes-Patientinnen und -Patienten landesweit umgesetzt.

Derzeit gibt es in Vorarlberg 36 Dialyseplätze zur Betreuung von Nierenpatienten (11 in Bregenz, 18 in Feldkirch und 7 in Bürs), informierte Landesstatthalter Wallner. Bis zum Jahr 2015 soll die Zahl der Plätze für Nierenpatienten schrittweise auf 12,8 Plätze pro 100.000 Einwohner angehoben werden. "Um die Dialysen von rund 270 dialysepflichtigen Vorarlberger Patientinnen und Patienten abdecken zu können, soll bis zum Jahr 2015 eine Erhöhung der Zahl der Plätze in zwei Schritten von 36 auf 57 erfolgen", sagte Wallner.

Ebenso plant die Krankenhausbetriebsgesellschaft gemeinsam mit der Stadt Dornbirn die Errichtung einer ambulante Dialysestation im Raum Dornbirn. Ein solcher Antrag wurde bereits an die Spitalsbehörde gestellt.

Programm gegen die Volkskrankheit Diabetes

Das neue Reformpoolprojekt "Disease Management Programm 'Therapie Aktiv – Diabetes im Griff' für Diabetes Mellitus Typ 2 in Vorarlberg" (DMP) wird in Zukunft flächendeckend in ganz Vorarlberg umgesetzt. "Diabetes Typ 2 ist umgangssprachlich als Altersdiabetes bekannt, der sich aber nicht auf diese Gruppe beschränkt", betonte Wallner. In Vorarlberg werden die Patientinnen und Patienten grundsätzlich von den niedergelassenen Ärzten betreut. Die Landeskrankenhäuser Feldkirch und Bregenz sowie der Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks) bieten Schulungen für Diabetiker an.

Das Projekt ist mit Kosten von ca. 120.000 Euro veranschlagt und erstreckt sich auf eine Laufzeit von rund drei Jahren. Im ersten Jahr (Start im Herbst 2009) betreuen ca. 30 dafür geschulte Ärztinnen und Ärzte rund 100 eingeschriebene Patientinnen und –Patienten, in den Folgejahren soll sich die Zahl kontinuierlich erhöhen. "Es geht darum, durch Aufklärungsmaßnahmen und eine laufende Betreuung der bereits an Diabetes erkrankten Personen schwerwiegende Folgererkrankungen hinauszuzögern bzw. im Idealfall ganz zu verhindern", erklärte VGKK-Obmann Manfred Brunner.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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