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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Bildtext Nr. 210 – Audio 38; Freitag, 3.7.2009 12:50 Uhr

Energie/Energiezukunft/Sausgruber/Schwärzler

Vorarlberg will langfristig energieautonom werden

LH Sausgruber: Setzen auf Energieeffizienz, erneuerbare Energie und neue Wege in der Mobilität

Bregenz (VLK) - "Energiezukunft Vorarlberg" ist das zentrale energiepolitische Programm der Vorarlberger Landesregierung. Damit wird der Weg in die Energieautonomie des Landes aufgezeigt. "Das bedeutet, dass Vorarlberg auch in Energiefragen selbstbestimmt sein will und sich damit langfristig von Preissteigerung und Versorgungsengpässen bei Öl und Gas unabhängig macht", sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Umweltlandesrat Erich Schwärzler heute, Freitag, in einem Pressegespräch im Landhaus in Bregenz.

"Vorarlberg will langfristig energieautonom werden", betonte Landeshauptmann Sausgruber, "wir setzen im Rahmen der Energiezukunft Vorarlberg dabei auf Energieeffizienz, den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieträger und neue Wege in der Mobilität, beispielsweise Elektroautos." Landesrat Schwärzler verwies auf das große Potenzial der erneuerbaren Energie; ein Vorteil sei auch, dass "uns weder die Russen noch die Ölmultis die Sonne oder das Holz abdrehen können".

Energieeffizienz

Passivhausqualität im Neubau und für Sanierungen von Gebäuden aller Art, der Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen und der Umstieg auf alternative Mobilitätsformen sind zentrale Voraussetzungen für ein energieautonomes Vorarlberg. Abwärmenutzung sowie die laufende Umstellung auf die stromsparensten Geräte sind weitere Maßnahmen, um die Energieautonomie erreichen zu können, führte Adolf Groß, Geschäftsführer des Energieinstituts, an: "Eine Studie ergab für die Industrie und produzierende Gewerbebetriebe wirtschaftlich sinnvolle Einsparungspotenziale von 59 Prozent bei Wärme und 22 Prozent bei Strom."

Erneuerbare Energieträger: Steigerung um 35 Prozent

Natürlich ist auch der Ausbau erneuerbarer Energieträger wie die Nutzung der heimischen Wasserkraft, Biomasse, Biogas und der Sonnenenergie für Wärme und Stromerzeugung ein zentrales Element in einem energieautonomen Vorarlberg. Rund 9.400 Gigawattstunden Energie werden pro Jahr in Vorarlberg verbraucht – fast 30 Prozent stammen derzeit aus erneuerbaren Energieträgern wie Holz, Wasserkraft oder Sonnenenergie. Auf dem Weg in Richtung der Energieautonomie können nach Meinung von Experten die Produktion aus erneuerbaren Energieträgern um 35 Prozent gesteigert werden.

Landeshauptmann Sausgruber und Landesrat Schwärzler zeigten sich überzeugt, dass eine Energieversorgung für Vorarlberg aus erneuerbaren Energieträgern langfristig möglich ist. Dafür müssten allerdings alle vorhandenen Einsparungspotenziale genützt und die erneuerbaren Energieträger ausgebaut werden. Viele Maßnahmen seien in den vergangenen Jahren bereits realisiert worden – etwa im Bereich Biomasse oder beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs, meinte Landesrat Schwärzler. "Wir haben eine gute Startbasis und müssen weiterhin konsequent unseren Weg gehen."

Diskussion

Rund 90 Expertinnen und Experten haben seit Anfang 2008 in zehn Werkstätten Maßnahmen zur Energiezukunft Vorarlberg erarbeitet. Die ersten Ergebnisse der Werkstätten (Biogas, Biomasse, Sonne, Wasserkraft, Gebäude, Industrie, Raumplanung, Mobilität, Strom-Kleinverbraucher und Kommunikation) werden am Freitag Nachmittag (3. Juli) mit Vertretern des Vorarlberger Landtages und der e5-Gemeinden im Landhaus diskutiert.

Weitere Informationen: Energieinstitut Vorarlberg, Bertram Schedler, T +43(0)5572/31202-96, E bertram.schedler@energieinstitut.at, www.energieinstitut.at

 

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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