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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Bildtext Nr. 219 Freitag, 10.7.2009 15:56 Uhr

Wirtschaft/Jugendbeschäftigung/Sausgruber

Jedem Jugendlichen ein Job- oder Qualifizierungsangebot

"Werkstadt Bregenz" eröffnet – unterstützt arbeitsmarktferne Jugendliche beim Jobeinstieg

Bregenz (VLK) - "Kein Jugendlicher soll das Gefühl haben, nicht gebraucht zu werden", sagt Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Das Jugendbeschäftigungsprogramm des Landes setzt daher bewährte Beschäftigungsprojekte fort und bringt neue Initiativen auf Schiene, etwa das Projekt "Werkstadt – Jugend in Arbeit", das heute, Freitag in Bregenz offiziell eröffnet wurde. Die "Werkstadt" ist ein Jugendbeschäftigungsprojekt für arbeitsmarktferne junge Menschen.

Das Land Vorarlberg hat sich im Bereich der Jugendbeschäftigung ein ehrgeiziges Ziel gesteckt, informierte Landeshauptmann Sausgruber: "Jeder Jugendliche, der bei uns länger als drei Monate den beruflichen Einstieg nicht findet, erhält innert weiterer drei Monate entweder ein Job- oder ein Qualifizierungsangebot. Dieses vom Land, den Gemeinden, Sozialpartnern und AMS getragene Versprechen hat das Ziel, gerade in einer schwierigen Zeit wie heute, jungen Menschen Chancen und Perspektiven zu geben."

Es sei gerade jetzt wichtig, den Jugendlichen das Gefühl zu vermitteln, dass sie gebraucht werden, sagte Sausgruber. "Gerade junge Menschen dürfen wir in dieser schwierigen Lage nicht allein lassen. Sie müssen Möglichkeiten erhalten, um ihre fachlichen Fähigkeiten zu erweitern, aber auch um ihre Situation zu reflektieren", betonte AMS-Landesgeschäftsführer Anton Strini.

Integra

"Werkstadt Bregenz" wird von der Beschäftigungsinitiative Integra organisiert und von AMS, Land Vorarlberg und den Gemeinden der Region Bodensee unterstützt. Es richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, die aus verschiedenen Gründen auf gängige Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Begleitmaßnahmen, die Jugendliche in Arbeit bringen sollen, nicht ansprechen. Die Jugendlichen sind häufig ohne

Schulabschluss und haben keinen geregelten Tagesablauf. Keine beruflichen Möglichkeiten zu haben, bedeutet oft auch keine Perspektive für die Zukunft zu kennen. Mit der Werkstadt verfügt nun auch der Raum Bregenz über ein Angebot, das diese Zielgruppe erfasst und die Jugendlichen beim Jobeinstieg unterstützt.

Vorgesehen sind zwölf Arbeitsmöglichkeiten für Jugendliche. Junge Menschen können – auf freiwilliger Basis - mindestens drei Stunden pro Tag in der Werkstatt arbeiten. Die Jugendlichen werden dabei von Arbeitsanleitern und Sozialarbeitern unterstützt. Hergestellt werden Spielgeräte. In einem weiteren Schritt wird den jungen Menschen Möglichkeiten aufgezeigt, Verpasstes nachzuholen, wie den Hauptschulabschluss oder andere Qualifizierungsmaßnahmen. Bildungsangebote wie die Erweiterung der sozialen Kompetenzen durch Reflexion und Teamarbeit, Persönlichkeitsbildung und Identitätsstärkung sowie Berufsorientierungsmaßnahmen sind auch Bestandteil des Projekts.

Weitere Informationen unter www.integra.or.at.

Infobox

Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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