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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Bildtext Nr. 234 – Audio 43 Dienstag, 28.7.2009 14:14 Uhr

Wirtschaft/Jugend/Beschäftigung

Perspektiven bieten in schwierigen Zeiten

Land und AMS fördern zusätzliche Angebote für Jugendliche und ältere Arbeitslose

Bregenz (VLK) – In der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation verstärken das Land Vorarlberg und das Arbeitsmarktservice ihre Bemühungen, beschäftigungslosen Menschen zu helfen. Insbesondere Jugendlichen, aber auch älteren Arbeitslosen gelte es auf absehbare Zeit eine Perspektive zu bieten, sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser und AMS-Landeschef Anton Strini heute, Dienstag, im Pressefoyer.

LH Sausgruber . LR Rüdisser . Anton Strini (AMS) .

Zusätzlich zu den bestehenden Möglichkeiten werden zwei zusätzliche Angebote von Land und AMS gefördert: Eine Arbeitsstiftung, in der Jugendliche bis zu drei Jahre lang unterkommen können, sowie ein gemeindenahes Beschäftigungsprogramm, das vor allem auf ältere Arbeitslose zugeschnitten ist. Weiters finanziert das Land das Projekt "Start-up-Check". Dessen Ziel ist es, Jugendlichen zu helfen, die Gefahr laufen, die Pflichtschule mit negativem Zeugnis abzuschließen, und die in der Folge kaum Chancen auf eine Lehrstelle hätten.

Jugendstiftung:

An der bundesweiten Jugendstiftung können sich Arbeitskräfteüberlasser oder Unternehmen bis maximal 250 Beschäftigte beteiligen. Aus Vorarlberg können bis zu 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter bis 25 Jahre aufgenommen werden, erläuterte AMS-Chef Strini. Maßnahmen sind eine Berufsorientierung, aktive Arbeitsuche, Aus- und Weiterbildung sowie Praktika.

Eintritte in die Stiftung sind im Zeitraum 1. August 2009 bis 31. Dezember 2010 möglich. Die Verweildauer in der Stiftung beträgt maximal drei Jahre, also bis spätestens 31. Dezember 2014. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in dieser Zeit das Arbeitslosengeld plus ein Stiftungsstipendium in Höhe von 100 Euro monatlich. Land und AMS tragen zur Finanzierung mit jeweils gut 106.000 Euro bei.

Gemeindenahes Beschäftigungsprogramm:

Das Gemeindenahe Beschäftigungsprogramm gilt vor allem solchen Arbeitslosen, bei denen wegen gesundheitlicher Einschränkungen, Alter, Betreuungspflichten, sozial auffälligem Verhalten die Gefahr langfristiger Arbeitslosigkeit besteht. Gefördert werden können Gemeinden sowie gemeindenahe bzw. kirchliche Einrichtungen, aber auch Wohlfahrtsverbände, die solche Menschen für öffentliche und gemeinnützige Tätigkeiten in den Bereichen Ortsbild- oder Landschaftspflege, Umweltschutz oder Sport, Kunst und Kultur einstellen. Die Förderung erfolgt als Zuschuss zu den Lohnkosten, der Beschäftigungsträger hat nur ein Zwölftel der Kosten zu finanzieren.

Die Laufzeit des Förderungsprogramms ist von 1. August 2009 bis 30. November 2010. AMS-Chef Strini rechnet mit mindestens 185 Personen, die dadurch zumindest temporär einer Beschäftigung nachgehen können. Somit belaufen sich die Förder-Plankosten auf 2,52 Millionen Euro für das AMS und 945.000 Euro für das Land.

Start-up-Check:

Mit Hilfe des Start-up-Checks können Haupt- und Poly-Schülerinnen und –Schüler, die im 9., 10. bzw. 11. Schuljahr stehen, überprüfen, ob sie das Grundwissen für eine künftige Lehrausbildung mitbringen. Reichen die Ergebnisse beim Test nicht, bekommen sie die Möglichkeit individueller Nachhilfe entweder in der Schule oder bei einem Nachhilfeinstitut. Ziel ist es aber auch, die Sozialkompetenzen der Jugendlichen zu stärken, so Landesrat Rüdisser.

Die Zielgruppe des Angebotes umfasst ca. 1.000 Schülerinnen und Schüler; es wird erwartet, dass rund 200 von ihnen Nachhilfe in Anspruch nehmen werden. Zur Finanzierung tragen das Land Vorarlberg rund 118.000 Euro und der Bund 25.000 Euro bei.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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