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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Bildtext Nr. 283 Freitag, 18.9.2009 14:52 Uhr

Agrar/Verkehr/Güterwege/Schwärzler

Investitionen in die Lebensqualität im ländlichen Raum

Spatenstich für die Sanierung des Güterweges Fontanella – Säge Seewald

Fontanella (VLK) – Die laufende Pflege und Verbesserung des ländlichen Wegenetzes ist eine entscheidende Voraussetzung für die Besiedlung und Bewirtschaftung der gebirgigen Landesteile Vorarlbergs. Das hoben Landesrat Erich Schwärzler und Bürgermeister Sebastian Bickel heute, Freitag, anlässlich des Spatenstiches für die Sanierung des Güterweges Fontanella - Säge Seewald. Die Bauarbeiten sollen 2010 abgeschlossen werden und kosten rund eine Million Euro. "Solche Investitionen sind maßgeblich für die Lebensqualität im ländlichen Raum", sagte Schwärzler.

Vorrangige Ziele des Wegebaus seien die Sicherung der Erreichbarkeit von Siedlungen, Alpen und Vorsäßen in den Bergen sowie die Ankurbelung der regionalen und lokalen Bauwirtschaft und dadurch die Erhaltung von Arbeitsplätzen. Zudem werden die "ländlichen Lebensadern" in immer stärkerem Maße auch für Tourismus, Freizeit und Erholung genutzt. "All das wäre ohne die hohe Investitionsbereitschaft und das Engagement der privaten Wegegenossenschaften und ohne Investitionsförderungen durch EU, Bund, Land und Gemeinden nicht möglich", sagt Landesrat Schwärzler.

Das ländliche Wegenetz in Vorarlberg umfasst rund 900 Kilometer im Dauersiedlungsraum sowie weitere 900 Kilometer an Alp- und Wirtschaftswegen. Im Zeitraum 2000 bis 2008 wurden insgesamt 34,3 Millionen Euro in den Bau und die Erhaltung dieser Wege gesteckt. Die Fördersumme dafür belief sich auf 22,6 Millionen Euro, der Anteil des Landes betrug 11,7 Millionen Euro.

Der Güterweg Fontanella - Säge Seewald erschließt sechs ganzjährig bewohnte Objekte, mehrere Ferienwohnsitze sowie zwei Gaststättenbetriebe. Die Sanierung des Weges ist laut Bürgermeister Bickel "aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Hochwasserschutzes notwendig". Der Weg wird auf eine durchgehende Asphaltbreite von 3,2 bis 3,5 Meter ausgebaut, in regelmäßigen Abständen werden Ausweichen für Fahrzeuge geschaffen. Weiters wird über den ganzen 1.900 Meter langen Wegabschnitt eine funktionsfähige Straßenentwässerung sowie eine Straßenbeleuchtung angelegt.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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