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Land Vorarlberg - Presse

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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Bildtext Nr. 410 – Audio 66; Dienstag, 15.12.2009 13:37 Uhr

Gesundheit/Frauen/Sausgruber/Wallner/Schmid

Vorarlbergs Mädchen und Frauen fühlen sich fit und gesund

Mädchen- und Frauengesundheitsbericht 2009 präsentiert

Bregenz (VLK) – Aufschlussreich stellt sich der aktuelle Vorarlberger Mädchen- und Frauengesundheitsbericht dar, der heute, Dienstag, im Landhaus in Bregenz von Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner und Frauenlandesrätin Greti Schmid vorgestellt wurde. Die Lebenserwartung von Frauen in Vorarlberg liegt im bundesweiten Spitzenfeld, der Gesundheitszustand wird subjektiv besser eingeschätzt als im Österreich-Schnitt und auch die Häufigkeit von Krankenhausaufenthalten fällt im Länder-Vergleich niedriger aus. "Die aus dem Bericht gewonnenen Erkenntnisse sind eine wichtige Grundlage, um in Sachen Frauengesundheit das Bestehende zukunftsorientiert weiterzuentwickeln", betonten Wallner und Schmid.

LSth. Wallner . LR Schmid .

Die gute medizinische Versorgung in Vorarlberg steht allen Menschen im Land gleichermaßen offen – unabhängig von Vermögen oder Einkommen und auch unabhängig von Alter oder Geschlecht. Das soll auch in Zukunft so bleiben, stellte der Landeshauptmann klar: "Wir sind leidenschaftliche Gegner einer Zweiklassenmedizin. Wer Hilfe braucht, soll sie bekommen". Eine geschlechtsspezifische Herangehensweise bei Gesundheitsfragen ist jedoch durchaus sinnvoll, weil es Krankheiten und gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt, die häufiger oder nur bei Frauen vorkommen, vielfach anders verlaufen als bei Männern und aus diesem Grund eine differenzierte Behandlung nötig machen. Für Landesrätin Schmid ist der Bericht daher eine wichtige Grundlage für die Qualität im Gesundheitswesen und der medizinischen Versorgung speziell für Frauen. Ihrer Meinung nach muss bestimmten Gruppen von Frauen, etwa älteren und alleinstehenden Frauen sowie Frauen mit Behinderung oder mit migrantischem Hintergrund, auch in Zukunft besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Hohes Vorsorge-Bewusstsein

Der vorliegende Bericht bescheinigt den Vorarlberger Mädchen und Frauen ein hohes Vorsorge-Bewusstsein: die Inanspruchnahme von gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere von gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen, liegt deutlich über dem österreichischen Schnitt. Subjektiv schätzen Vorarlbergerinnen auch ihren Gesundheitszustand besser ein als die übrigen Österreicherinnen: über 80 Prozent gaben an, sich "sehr gut" bzw. "gut" zu fühlen. Nur rund fünf Prozent fühlten sich "schlecht" oder "sehr schlecht".

Quellen: ST.AT – Mikrozensus "Fragen zur Gesundheit“ 1999, Österreichische Gesundheitsbefragung 2006/2007; ÖBIG-FP-eigene Berechnungen

Lebenserwartung

Ein im Jahr 2007 in Vorarlberg geborenes Mädchen wird durchschnittlich 83,2 Jahre alt. Es lebt somit länger als ein Mädchen in allen anderen Bundesländern und zudem um zwei Jahre länger als ein in Wien geborenes Mädchen.

 

Sterblichkeit und Krankenhaushäufigkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bei Vorarlbergerinnen geringer als bei österreichischen Frauen insgesamt. Krebserkrankungen sind die häufigste Ursache für einen vorzeitigen Tod. Die häufigsten Lokalisationen sind Brust, Dickdarm und Lunge. Jährlich erkranken in Vorarlberg ca. 180 Frauen an einer Brustkrebserkrankung (rund 60 Frauen sterben daran), ca. 80 Frauen an einer Darmkrebserkrankung (rund 40 Frauen sterben) und ca. 40 Frauen an einer Lungenkrebserkrankung (rund 30 Frauen sterben). "Früherkennung ist daher sowohl bei Brust- als auch bei Darmkrebs besonders wichtig", betont Landesstatthalter Wallner die große Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen.

Vielfältige Aktivitäten

In Vorarlberg gibt es zahlreiche Aktivitäten zur Förderung der Frauengesundheit. Es existiert bereits ein relativ vielfältiges Angebot rund um die Themen Sexualität, Schwangerschaft und Geburt, und mehrere Angebote befassen sich mit Gewaltprävention. Darüber hinaus initiiert wurden bzw. werden krankheitsbezogene Präventionsprojekte (Mammographie, Essstörungen), Projekte zu Gesundheit beeinflussenden Verhaltensweisen (Alkohol, Ernährung, Bewegung) und Angebote für besonders belastete Gruppen von Frauen (Alleinerzieherinnen, pflegende Angehörige). Zu einer wichtigen Drehscheibe in Sachen Frauengesundheit hat sich das beim Femail in Feldkirch eingerichtete Frauengesundheitsinformationszentrum entwickelt. Neben Wissensmanagement, Netzwerkarbeit und Beratung wurde eine Informationsplattform aufgebaut, um spezifisches Wissen zum Thema Frauengesundheit zu verbreiten und die unterschiedlichen Angebote im Gesundheitswesen allen zugänglich zu machen.

Infobox

Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)




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