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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 204 Sonntag, 28.3.2010 10:00 Uhr

Gesundheit/Kinder/Wallner

LSth. Wallner: Besondere Hilfe für junge Patienten

Jahresbericht bestätigt Wichtigkeit der Mobilen Kinderkrankenpflege

Bregenz (VLK) – Das Team der Mobilen Kinderkrankenpflege hat im vergangenen Jahr 52 Kinder und Jugendliche betreut und dafür insgesamt 2.872 Leistungsstunden erbracht. "Die Pflegebetreuung von schwerkranken Kindern ist eine spezielle Herausforderung. Daher haben wir in Vorarlberg – gemäß dem Grundsatz 'ambulant vor stationär' – seit sechs Jahren die Mobile Kinderkrankenpflege, ein Angebot, das sich bestens bewährt. Ziel ist es, die Lebensqualität der jungen Patientinnen und Patienten zu verbessern und die Krankenhausaufenthalte zu verkürzen", sagt Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner.

Im Rahmen der Mobilen Kinderkrankenpflege betreuen speziell ausgebildete Krankenschwestern insbesondere chronisch kranke oder gar sterbende Kinder und Jugendliche zu Hause. Die Möglichkeit, in vertrauter Umgebung von den eigenen Angehörigen intensiv betreut und unterstützt zu werden, ist gerade bei jungen Patientinnen und Patienten sehr wichtig, betont Leiterin Sabine Österreicher: "Die Kinder sollen dort gepflegt werden können, wo sie sich am wohlsten fühlen – daheim in der Familie."

Die meisten Zuweisungen erfolgten vom Landeskrankenhaus Feldkirch (23), Krankenhaus Dornbirn (12) und LKH Bregenz (10). Sieben Patientinnen und Patienten wurden von Kinderärzten aus dem niedergelassenen Bereich vermittelt. Die häufigsten Gründe für eine Betreuung durch die Mobile Kinderkrankenpflege waren Frühgeburt und genetische Erkrankungen. Betreut wurden insbesondere Säuglinge (1-3 Monate) und 1- bis 10-Jährige.

Übergang vom Spital in die häusliche Pflege

Mit der Mobilen Kinderkrankenpflege wird ein reibungsloser Übergang von der Spitalspflege in die häusliche Pflege gewährleistet – dazu erfolgt ein ständiger Informationsaustausch mit allen Beteiligten. Vor der Übernahme eines Kindes nach Hause wird zudem sichergestellt, dass die Eltern bzw. pflegenden Angehörigen die alltäglichen Pflegemaßnahmen sicher beherrschen. "Die Pflegefachkräfte werden dabei zu wichtigen Bezugspersonen im Familiensystem, sie bringen Kontinuität, Sicherheit, Entlastung und bestärken die Eltern in ihrer Aufgabe. Dadurch kann sich das Familienleben normalisieren, das familiäre Netz wird tragfähiger", so LSth. Wallner. Den Familien entstehen – neben dem Mitgliedsbeitrag für den örtlichen Krankenpflegeverein - für die Mobile Kinderkrankenpflege keine zusätzlichen Kosten, die Kosten werden von der Gesundheitsplattform getragen, Trägerin des Projekts ist die connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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