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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 216 Mittwoch, 31.3.2010 13:58 Uhr

Tiere/Gesundheit/Schwärzler

LR Schwärzler: Vorarlberg weiter führend in der Tiergesundheit

Voranschlag 2010 des Tiergesundheitsfonds genehmigt

Bregenz (VLK) – Die Vorarlberger Landesregierung hat kürzlich den Voranschlag 2010 des Tiergesundheitsfonds genehmigt, aus dem unter anderem die im laufenden Jahr geplanten Tiergesundheitsprogramme finanziert werden. Das Land stellt insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung. "Mit der konsequenten Umsetzung unserer bewährten Maßnahmen wird die führende Position Vorarlbergs in der Tiergesundheit bestätigt", sagt Agrarlandesrat Erich Schwärzler.

Die Tierhaltung auf Vorarlbergs Bauernhöfen erfüllt höchste Qualitätsansprüche. "Wirksame Gesundheitsprogramme sind die Voraussetzung, um diese Standards zu halten", betont Landesrat Schwärzler. Vorarlberg war das erste österrreichische Land mit einem Tiergesundheitsfondsgesetz, das flächendeckend verstärkt präventive Schritte setzt, nicht erst nach der Erkrankung von Tieren bzw. zur Entschädigung bei Tierverlusten. Damit wurde Vorarlberg zum Vorbild für andere Länder und den Bund. Weiters hat Vorarlberg als einziges Bundesland seit 2003 einen lückenlosen Tiergesundheitsdienst mit einem Prüfprotokoll für alle tierhaltenden Landwirtschaftsbetriebe. "In anderen Ländern sind es zwischen 20 und 50 Prozent", so Landesrat Schwärzler.

Derzeit sind die jährlichen Gesundheitserhebungen mit Prüfprotokoll auf Basis der Selbstevaluierung bzw Aufzeichnungen der Landwirtschaftsbetriebe durch die Betreuungstierärzte in den Vorarlberger Stallungen im Gange. Durch diese systematischen, prophylaktischen und therapeutischen Maßnahmen wird der Einsatz von Tierarzneimitteln minimiert und werden die gesundheitlichen, hygienischen und wirtschaftlichen Bedingungen in der Nutztierhaltung weiter verbessert. Schwärzler: "Ich danke den Landwirten und Tierärzten für diese faire Partnerschaft, welche den Konsumentenwünschen nach Qualität, größtmöglicher Gesundheitsüberwachung und -vorsorge sowie Transparenz bei der Lebensmittelerzeugung Rechnung trägt. Mein Dank gilt auch den Vorarlberger Bäuerinnen und Bauern für die artgerechte Tierhaltung auf ihren Höfen, die besondere Qualitätsansprüche erfüllt und dadurch einen hohen Standard in der Tiergesundheit sichert."

Bei den Tiergesundheitsprogrammen stehen vier Kriterien im Vordergrund: Haltung/Bewegung, dokumentierte Medikamentenanwendung, gentechnikfreie Fütterung und Hygienemaßnahmen, z.B. Zellzahluntersuchungen. Die für heuer vorgesehenen Maßnahmen sind sowohl für die Gesundheit der Tiere als auch für die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte von Bedeutung. Dazu gehören Überwachungs-, Impf- und Bekämpfungsprogramme für Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Geflügel.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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