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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 246 – Audio 14 Dienstag, 13.4.2010 13:27 Uhr

Integration/Sausgruber/Schwärzler

Bildung und Sprache als Grundlagen der Integration

Projektstelle "okay.zusammen leben" bewährt sich als Drehscheibe in Integrationsfragen

Bregenz (VLK) – Bildung und Sprache sind entscheidende Faktoren für den Erfolg von Integrationsbemühungen. Das bekräftigten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Erich Schwärzler gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Projektstelle "okay.zusammen leben", Eva Grabherr, heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Eva Grabherr . LH Sausgruber . LR Schwärzler .

Landesrat Schwärzler betonte, dass Integration eine Sache des Förderns und Forderns ist und daher Bemühungen von beiden Seiten erfordert. Die Projektstelle "okay.zusammen leben" erfülle seit ihrer Gründung im Jahr 2001 sehr erfolgreich die Brückenfunktion zwischen den Bedürfnissen von Migrantinnen und Migranten und den Angeboten von Gemeinden, Land, Bund und Vereinen. Wichtig ist für Schwärzler, dass die Integrationsvereinbarung, welche vom Bund nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz verlangt wird, von den Migrantinnen und Migranten einzuhalten ist: "Unsere Gesetze und Wertekultur müssen akzeptiert werden. Dazu gehören die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Anerkennung der Freiheiten und Grundrechte sowie die Trennung von Religion und Staat."

Laut "okay"-Geschäftsführerin Grabherr dominieren die Bereiche Bildung und Sprache mindestens 80 Prozent der Aktivitäten der Projektstelle. Zum Programm "mehr Sprache" gehören unter anderem Workshop-Angebote für Eltern zu Fragen der frühen Sprachförderung, ein Fachcoaching-Angebot für Pädagoginnen und Pädagogen, ein Lehrgang für die Sprachförderinnen in Kindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen und Spielgruppen sowie die Erstellung eines Konzeptes für den Aufbau von lokalen Sprachfördernetzwerken in Vorarlberg. Dazu kommen spezifische Sprachkompetenztrainings für Jugendliche, die in Vorarlberg aufgewachsen sind, aber die deutsche Sprache nicht gut genug beherrschen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt wahrnehmen zu können.

Darüber hinaus arbeitet die Projektstelle derzeit an der Auswertung eines umfangreichen Datensatzes zur Integration der zweiten Generation in Vorarlberg. Dabei geht es um Menschen, deren Eltern aus der Türkei oder dem ehemaligen Jugoslawien stammen, die selbst aber schon in Vorarlberg geboren sind. Insgesamt 750 Menschen wurden für diese wissenschaftliche Arbeit befragt. "Dadurch wird erstmals eine genaue Beschreibung des Standes der Integration dieser Gruppe ermöglichen", sagte Grabherr.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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