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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 445 Freitag, 25.6.2010 12:54 Uhr

Schule/Schülerbetreuung/Schmid

Unterstützung für Kinder, Entlastung für Lehrer und Eltern

Freiwilliges soziales Jahr in der Schülerbetreuung erweist sich als begehrtes Angebot

Altach (VLK) – Das in diesem Schuljahr eingeführte Angebot für junge Erwachsene, ein freiwilliges soziales Jahr in der Schülerbetreuung an Volksschulen zu absolvieren, erweist sich als sehr erfolgreich. "Ein qualitativ gutes und verlässliches Schülerbetreuungsangebot ist speziell an den Volksschulen von besonderer Bedeutung. Es geht darum, den Kindern den Schuleintritt zu erleichtern und sie von Anfang an unterstützend zu begleiten", sagte Landesrätin Greti Schmid heute, Freitag, an der Volksschule Altach.

Derzeit werden 7.200 Volks- und Hauptschülerinnen bzw. –schüler auch außerhalb des Unterrichts an Schulen oder in nahegelegenen Einrichtungen betreut. Je nach Bedarf wird ein Mittagstisch organisiert. Die Kinder erhalten begleitende Unterstützung bei der Erledigung von Hausaufgaben und können auch einen Teil ihrer Freizeit sinnvoll verbringen. "Dadurch trägt die Schülerbetreuung maßgeblich zu einer konstruktiven Persönlichkeitsentwicklung bei und kann die Erziehung in der Familie hervorragend ergänzen", so Landesrätin Schmid.

Die in Zusammenarbeit des Landes und der ARGE Soziale Berufsorientierung Vorarlberg geschaffene Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr in Schülerbetreuungen an Volksschulen zu absolvieren, hat von Anfang an großen Anklang gefunden. Binnen kurzer Zeit haben 14 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres ihre Arbeit an einer Schülerbetreuung im Volksschulbereich aufgenommen. Die Lohn- und Fahrtkosten dieser jungen Erwachsenen werden von der Vorarlberger Landesregierung finanziert – insgesamt rund 56.000 Euro. "Wir wollen alles daran setzen, dieses Projekt weiterzuführen und nach Möglichkeit noch auszuweiten", sagte LR Schmid.

Laut Direktorin Andrea Tiesler profitieren alle Beteiligten von dem Projekt: "Die Kinder können durch die Verstärkung des Betreuungspersonals besser gefördert werden und sie haben mehr und jüngere Ansprechpersonen. Die jungen Erwachsenen können wichtige persönliche Erfahrungen für ihre Berufsorientierung sammeln. Und für die Lehr- und Betreuungspersonen ist es eine willkommene Unterstützung und Entlastung."

Dementsprechend positiv ist das Echo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Daniel Schmid, der sein soziales Jahr in der Schülerbetreuung an der Volksschule Altach absolviert, bestätigte, in seinem Berufswunsch – Lehrer – bestärkt worden zu sein. Mehr als die Hälfte der jungen Erwachsenen gibt an, dass für sie nach Absolvierung des Freiwilligen Sozialen Jahres ein Studium oder eine Ausbildung im pädagogischen Bereich in Frage kommt.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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