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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 167 Mittwoch, 7.3.2012 12:10 Uhr

Soziales/Kinderbetreuung/Schmid

Wertschätzung der Familienarbeit, bestmögliche Kinderbetreuung

LR Schmid: Konsequenter bedarfsgerechter Ausbau der Angebote

Bregenz (VLK) – In der aktuellen Debatte fordert Schmid eine bessere Wertschätzung der Familienarbeit und verweist auf die deutliche Erweiterung und qualitative Verbesserung des Kinderbetreuungsangebotes in Vorarlberg in den letzten Jahren. "Auch für künftige Schritte eines bedarfsgerechten Ausbaus gilt: Jedem Kind in Vorarlberg soll die bestmögliche Betreuung offen stehen", sagt Schmid.

   Insgesamt werden in Vorarlberg rund 4.800 Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielgruppen oder bei Tagesmüttern betreut. Allein in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 haben zwölf neue Kinderbetreuungseinrichtungen eröffnet, darunter drei Gemeindekooperationen sowie eine betriebliche Einrichtung. Landesrätin Schmid: "Durch den starken Ausbau der Betreuungsplätze konnten vor allem die Betreuungszahlen der zwei- und dreijährigen Kinder gesteigert werden." Die Betreuungsquote der Dreijährigen beträgt schon rund 90 Prozent und nahezu jedes zweite zweijährige Kind hat einen Platz in einer Betreuungseinrichtung.

   "Die Förderung der Elterntarife für dreijährige Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielgruppen und Privatkindergärten sowie bei Tagesmüttern wird erfolgreich weitergeführt", so Landesrätin Schmid.

   Auch bei den Öffnungszeiten gibt es kontinuierliche Verbesserungen. Die Vorarlberger Kinderbetreuungseinrichtungen sind mindestens 25 Wochenstunden geöffnet, das heißt bis auf fünf Wochen ganzjährig mindestens fünf Stunden täglich an fünf Tagen in der Woche. "Dadurch ist eine halbtätige Berufstätigkeit möglich", betont Landesrätin Schmid. Viele Einrichtungen bieten darüber hinaus zusätzliche Öffnungszeiten an. Die Hälfte der 90 Vorarlberger Einrichtungen hat mindestens einmal in der Woche über Mittag geöffnet und bietet den Kindern ein Mittagessen an.

   Als weitere Verbesserung für jene Frauen, die sich auch nach der Karenzzeit ausschließlich der Kindererziehung widmen oder in Teilzeit arbeiten, spricht sich Schmid einmal mehr für ein verpflichtendes Pensionssplitting aus. Das wäre eine deutliche Wertschätzung der Familienarbeit. "Ich fordere den Bund auf, die Öffentlichkeit verstärkt über die Möglichkeit des freiwilligen Pensionssplittings zu informieren und die Vor- und Nachteile eines verpflichtenden Pensionssplittings – wie etwa in der Schweiz – zu prüfen", so Schmid. Dadurch werde für die Frauen ein Ausgleich zwischen der eigenen niedrigen Pension und der höheren des Mannes geschaffen. Wesentlich sei auch die bessere Bewertung von Familien- bzw. Erziehungsarbeit in der Gesellschaft durch Anerkennung von vier Jahren pro Kind bei der Pensionsbemessung.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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