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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 734; Montag, 24.9.2012 14:54 Uhr

Soziales/Demenz/Ausstellung/Schmid

Mit Demenz umgehen lernen

LR Schmid eröffnete im Landhaus die Ausstellung "Was bleibt ..." mit Portraits und Geschichten von demenzkranken Menschen

Bregenz (VLK) - Das allgemeine Älterwerden der Gesellschaft lässt auch die Zahl der Demenzerkrankungen steigen. Aber vielfach führt das veränderte Verhalten der Erkrankten in deren Umgebung zu Verunsicherung und Ratlosigkeit. Vor allem für die Familien der Betroffenen ist die Belastung groß. Ziel der Aktion Demenz ist daher die gesellschaftliche Sensibilisierung im Umgang mit dieser Krankheit. Landesrätin Greti Schmid eröffnete am Montag, 24. September 2012, im Landhaus die Ausstellung "Was bleibt ..., die einen Blick in das Leben und Erleben von demenzkranken Menschen bietet.

"Die Herausforderung besteht darin, Menschen mit Demenz, aber auch deren Angehörigen und den Pflegenden weiterhin die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen und sie bestmöglich zu unterstützen", sagte Landesrätin Schmid bei der Ausstellungseröffnung. Diesem Ziel hat sich die Aktion Demenz verschrieben, an der in Vorarlberg acht Gemeinden (Bludenz, Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Göfis, Hard, Rankweil und Wolfurt) und drei Regionen (Blumenegg, Jadgberg, Kummenberg) beteiligt sind.

"Die Aktion Demenz nimmt die Interessen von Demenzkranken und ihren Angehörigen wahr und gibt den Betroffenen eine Stimme", erläuterte Schmid. Weiters gehe es darum, neue Wege im Umgang mit Demenz zu suchen und dabei die Bürgerinnen und Bürger einzubinden und das Zusammenwirken von Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten, Einrichtungen und Ehrenamtlichen zu fördern und zu stärken.

Die Ausstellung "Was bleibt ..." und das gleichnamige Buch wurden von der Autorin Petra Uhlmann und dem Fotografen Michael Uhlmann gestaltet, die sich aus persönlicher Betroffenheit mit dem Thema Demenz befasst haben. Ihre Absicht war es, die Menschen hinter der Krankheit - ihre Würde, ihre Persönlichkeit, ihre Einzigartigkeit - zu zeigen. Es sind einfühlsame, sehr individuelle Geschichten und fotografische Porträts entstanden, die Mut machen wollen, trotz aller Mühe im Umgang mit einer Demenzerkrankung den Menschen mit seiner Veränderung wahr- und anzunehmen.

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