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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 1017; Freitag, 28.12.2012 11:46 Uhr

Energie/AKW/Schweiz/Wallner/Schwärzler

AKW Mühleberg: Land übt scharfe Kritik an geplanter Fristverlängerung

LH Wallner und LR Schwärzler: Beunruhigende Entscheidung gegen jede Vernunft

Bregenz/Mühleberg (VLK) – Scharfe Kritik üben Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler an der möglichen Fristverlängerung für den Betrieb des Schweizer Kernkraftwerks Mühleberg. Die ursprünglich festgesetzte Frist bis 2015 soll nach Plänen des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI) um zwei Jahre bis 2017 verlängert werden. In einer ersten Reaktion kommentierten Wallner und Schwärzler den Vorgang als "beunruhigende Entscheidung gegen jede Vernunft".

   Ein Aufschub für die Betreiberfirma BKW lasse befürchten, dass sich die dringend nötigen Investitionen in die Sicherheit des 40 Jahre alten AKW weiter verzögern, warnt Wallner. Davor hatte es geheißen, dass von BKW bis 2015 umfassende Nachrüstungen vorzunehmen sind. Die Verlängerung bestärkt zusätzlich im Kampf um eine Stilllegung des Kernkraftwerks, betonen Wallner und Schwärzler. Die erschreckende Katastrophe in Japan habe gezeigt, dass die Atomenergie eine Risikotechnologie darstellt, die vom Menschen in letzter Konsequenz nicht beherrschbar und schon gar nicht kalkulierbar ist. Aus Sicht von Schwärzler lassen sich solche Tragödien künftig nur dann verhindern, wenn die Nutzung der Kernkraft zur Energiegewinnung insgesamt beendet wird. Das Land Vorarlberg werde sich jedenfalls weiter gegen das AKW Mühleberg in der unmittelbaren Nachbarschaft mit aller Kraft zur Wehr setzen, so die klare Ansage des Landesrates.

   Mit dem Schweizer Anwalt wurden die Verhandlungen soweit geführt, dass im Jänner der Antrag auf Entzug der Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg in der Schweiz eingebracht werden kann.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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