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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 5; Donnerstag, 3.1.2013 9:36 Uhr

Bildung/Stipendium/Wallner/Kaufmann

Land unterstützt mit Stipendien heimische Studierende

LH Wallner und LR Kaufmann: Von verbessertem Zugang profitieren noch mehr junge Menschen

Bregenz (VLK) – Vorarlbergs Studierende werden vom Land in verschiedenen Bereichen und auf vielfältigste Weise unterstützt. Auf große Nachfrage beim heimischen Akademiker-Nachwuchs stoßen die angebotenen Stipendien. 2010 hat das Land die Förderrichtlinien weiter verbessert. Im abgelaufenen Jahr 2012 sind seitens des Landes rund 247.000 Euro für Stipendien bereitgestellt worden, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und die für Wissenschaft und Weiterbildung zuständige Landesrätin Andrea Kaufmann.

Sowohl das Ender-Stipendium, das sozial bedürftige Studierende unterstützt, als auch das Vorarlberg Stipendium, mit dem Forschungs- und Studienaufenthalte im Ausland teilweise abgedeckt werden, verzeichnen einen beachtlichen Zuspruch. Dafür verantwortlich sind auch die Ende 2010 in Kraft getretenen neuen Förderrichtlinien des Landes, die sich noch stärker an den Bedürfnissen der Studierenden orientieren. So wurde beispielsweise bei beiden Stipendien – Ender-Stipendium und Vorarlberg Stipendium – die nötige Voraussetzung eines Hauptwohnsitzes in Vorarlberg von fünf auf drei Jahre reduziert und damit der Zugang zu den Beihilfen wesentlich erleichtert. Das Ender-Stipendium ist zudem für neue Zielgruppen geöffnet worden, u.a. für junge hochbegabte und – im Sinne des lebensbegleitenden Lernens – ältere Studierende.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mehr als 247.000 Euro ausbezahlt – davon 153.000 Euro über das Vorarlberg Stipendium und 94.000 Euro über das Ender-Stipendium. "Gute Perspektiven für unser Land zu sichern heißt, jene zu unterstützen, die sich mit einer guten Ausbildung die Basis für einen vielversprechenden Berufs- und Lebensweg legen", betont Landeshauptmann Wallner. Aus diesem Grund werde seitens des Landes massiv investiert, um im Bereich Bildung und Ausbildung optimale Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Das Augenmerk richte sich auf die gesamte Bildungslaufbahn – von der frühen Förderung von Kindern, dem Kindergarten und der Schule, über die Lehre und Weiterbildung bis hin zur Fachhochschule und Universität. LH Wallner: "Wenn Vorarlberg als Produktions- und Wirtschaftsstandort erfolgreich bleiben soll, sind wir auf die Fähigkeiten und Talente unserer jungen Menschen angewiesen. Investieren wir in die Jugend, investieren wir in Zukunftschancen".

Die vorgenommenen Verbesserungen bei den Studien- und Wissenschaftsförderungen sind für Landesrätin Kaufmann als eine solche Investition in die Zukunft zu sehen: "Indem das Land seine Kraft auf die Förderung von Bildung, Ausbildung und Forschung richtet, werden Chancen für die Jugend geschaffen und der Wirtschaftsstandort gestärkt".

Unterstützung für Studien- und Forschungsaufenthalte

161 heimische Studierende – darunter 44 von der FH Vorarlberg und zehn von der PH Vorarlberg – haben im Jahr 2012 eine finanzielle Unterstützung für ihren Forschungs- und Studienaufenthalt erhalten. Die Studien- und Forschungsaufenthalte wurden zum Großteil in den Ländern Spanien, Schweden, Frankreich, USA, Finnland und Großbritannien absolviert, die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger besuchten aber auch Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Ländern wie Island, Zypern, Australien oder Neuseeland.

"Wir unterstützen die Mobilität unter Studierenden, weil wir der Überzeugung sind, dass mit gut ausgebildeten und weltoffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unser Wirtschaftsstandort weiter an Qualität, Attraktivität und Profil gewinnt", so Kaufmann. Das Vorarlberg Stipendium besteht aus einem einmaligen Landesbeitrag in Höhe von bis zu 300 Euro pro Monat für einen Zeitraum von mindestens einem und höchstens vier Monaten. Maximal 1.200 Euro werden ausbezahlt.

Ender-Stipendium: Mehr Studierende profitieren

Ein Ender-Stipendium haben im Jahr 2012 58 heimische Studierende bezogen. Die Förderung wird vom Land und der Dr. Otto-Ender-Studienstiftung finanziert und kann nur einmal pro Studienjahr gewährt werden. Eine erneute Antragstellung im folgenden Studienjahr ist jedoch möglich. Das Höchststipendium beträgt derzeit 2.000 Euro pro Studienjahr. Seit der Ausweitung der Förderrichtlinie ist die Anzahl der Förderzusagen um rund 30 Personen stark angestiegen. "Für sozial benachteiligte Studierende steht mit dem Ender-Stipendium ein bewährtes Unterstützungsangebot bereit", betonen Wallner und Kaufmann.

Nähere Informationen

Weitere Informationen zu den Landesstipendien sind über die Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung im Amt der Vorarlberger Landesregierung erhältlich (Vorarlberg Stipendium 05574/511-22212, karoline.reisch@vorarlberg.at; Ender-Stipendium 05574/511-22213, petra.hopfner@vorarlberg.at bzw. unter www.vorarlberg.at/wissenschaft) .

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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