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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 61 – Audio-Nr. 3; Dienstag, 22.1.2013 13:07 Uhr

Wirtschaft/Gemeinden/Nahversorgung/Wallner/Rüdisser

Verbesserte Förderung, damit das "Lädele" erhalten bleibt

Klares Bekenntnis des Landes zur Nahversorgung und Stärkung der Ortszentren

Bregenz (VLK) – Das Land Vorarlberg hat in den letzten Jahren die Unterstützung für kleine Lebensmittelgeschäfte kontinuierlich ausgebaut. "Eine funktionierende Nahversorgung und lebendige Dorfzentren und Innenstädte sind entscheidende Faktoren für eine hohe Wohn- und Lebensqualität in den Gemeinden", so Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser am Dienstag, 22. Jänner 2013, im Pressefoyer.

LH Markus Wallner . LSth. Karlheinz Rüdisser . Bgm. Harald Sonderegger . Bgm Harald Nesensohn . LH Markus Wallner . LSth. Karlheinz Rüdisser . Bgm. Harald Sonderegger . Bgm. Harald Nesensohn .

   Im Jahr 2011 hat das Land Vorarlberg insgesamt 880.000 Euro zur Förderung der Nahversorgung zur Verfügung gestellt, 2012 waren es 1,1 Millionen Euro, für 2013 sind 1,2 Millionen Euro budgetiert. "Bis heute ist es gelungen, fast überall im Land - also auch in den ländlichen Gebieten - eine intakte Nahversorgung zu erhalten", betonte Landeshauptmann Wallner. Laut einer Erhebung der Wirtschaftskammer gab es zum Stichtag 1. Jänner 2012 in ganz Vorarlberg 210 Vollsortiment-Lebensmittelgeschäfte. Seit 1970 hat sich die Zahl der Geschäfte mehr als halbiert. Zu einem wesentlichen Teil ist diese Entwicklung bereits im Zeitraum 1970 bis 1990 geschehen, danach konnte der rasante Rückgang der Zahl der Geschäfte deutlich gebremst werden. Zum Stichtag waren nur neun der 96 Vorarlberger Gemeinden (Eichenberg, Möggers, Reuthe, Dünserberg, Fraxern, Röns, Lorüns, Stallehr und St. Anton/Montafon) ohne Lebensmittelgeschäft, in 46 Gemeinden gab bzw. gibt es genau eines.

   Landesstatthalter Rüdisser und Gemeindeverbandspräsident Harald Sonderegger betonten, dass kleine Geschäfte bei allen Nachteilen gegenüber Supermärkten und Einkaufszentren auch mit einigen wesentlichen Vorteilen aufwarten kann. Das "Lädele" sei ein Stück Identität im Dorf oder im Viertel und könne mit Kundennähe, besonderer Qualität sowie als sozialer Treffpunkt bzw. als Anlaufpunkt für Menschen, die nicht uneingeschränkt mobil sind, punkten. Rüdisser nannte als Beispiel das Angebot von Zustelldiensten. Solche Serviceleistungen werden vom Land finanziell unterstützt.  

   Harald Nesensohn, der in Laterns als Bürgermeister und Ladner eine Doppelrolle erfüllt, bestätigte dies. Die verbesserte Förderung sei ein wichtiger Beitrag, damit Dorfläden im Sinne der Lebens- und Wohnqualität in kleinen Gemeinden rentabel geführt und weiterbestehen können.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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