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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 71; Freitag, 25.1.2013 9:40 Uhr

Landtag/Umweltausschuss/Nußbaumer/Schwärzler

Soziales Engagement im Dienste der Umwelt

Umweltausschuss des Landtages informierte sich über carla-Projekte der Caritas Vorarlberg

Hohenems/Götzis (VLK) – Über die ökologische aber auch ökonomische und soziale Dimension der carla-Arbeitsprojekte der Caritas Vorarlberg haben sich vor kurzem die Mitglieder des Umweltausschusses im Vorarlberger Landtag im Rahmen einer Exkursion informiert. Neben den Ausschussmitgliedern haben sich auch Landtagspräsidentin Gabriele Nußbaumer und Landesrat Erich Schwärzler ein Bild gemacht.

Karoline Mätzler, bei der Caritas Vorarlberg zuständig für den Fachbereich Arbeit und Qualifizierung, informierte über das "Social Business Modell carla", das am Standort Hohenems das Kleidersortierwerk "carla Tex", und in Götzis den Second Hand Einkaufspark "carla Möslepark" und die "Tischlerei Möslepark" umfasst. Etwa 3.000 Tonnen Kleidung und Schuhe landen jährlich in den 400 Altkleider-Containern der Caritas. Dazu kommen etwa 250 Tonnen Möbel sowie Hausrat und Elektrogeräte. Mit diesem Aufkommen gehört carla Vorarlberg zu den europäischen Sammelspitzenreitern. Was vor über 20 Jahren als einzelnes Arbeitsprojekt begann, ist heute ein funktionierendes Social Business Modell: "carla" agiert nicht nur ökologisch nachhaltig, sondern auch sozial und ökonomisch. Langzeitarbeitslosen Menschen werden befristete Arbeitsplätze und Möglichkeiten zur Qualifizierung geboten. Rund 150 Personen finden jährlich auf diesem Weg wieder Beschäftigung und leisten mit ihrer Arbeit in den Projekten einen wertvollen Beitrag.

Landtagspräsidentin Gabriele Nußbaumer hob den hohen sozialen Einsatz der Caritas und speziell den Umweltgedanken bei "carla" hervor: "Neben dem hohen sozialen Engagement, das arbeitslosen Menschen wieder Perspektiven in ihrem Leben vermittelt, leistet 'carla' einen wichtigen ökologischen Beitrag. Durch das möglichst lange Verwenden der Bekleidung und auch Möbel sowie deren sinnvolles Recycling wird ein Beitrag für unsere Umwelt und vor allem für den Klimaschutz geleistet."

Bei "carla Tex" werden die gespendeten Textilien in 180 Fraktionen sortiert. Etwa 40 Prozent der Ware geht in die Second Hand Geschäfte. Weitere rund 40 Prozent werden als Rohstoffe (Putztücher, Isoliermaterial) wiederverwendet. In der Tischlerei findet sich ein großes Angebot an Möbeln, wobei hier auch Restaurierungen durchgeführt und Verpackungen hergestellt werden. Der Anteil des Restmülls beträgt rund 5 Prozent. Verschmutzte Bekleidung und defekte Möbel müssen leider mit hohen Kosten als Restmüll entsorgt werden.

Dank des Engagements von "carla" werden über 9.000 Tonnen CO2-Emmissionen eingespart. Zudem gespart werden rund 18 Milliarden Liter Wasser, die ansonsten bei der Produktion neuer Bekleidung eingesetzt werden müssten. Dafür wurde "carla" vergangenen November in der Kategorie "Vereine" mit dem VN-Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Zudem war "carla" für den österreichischen Klimaschutzpreis nominiert.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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