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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 129; Montag, 18.2.2013 21:45 Uhr

Energie/Energieautonomie/Wallner

LH Wallner: "Land schrittweise in die Energieautonomie führen"

Vorarlbergs Energieversorger illwerke vkw präsentierte innovatives "Smart City Rheintal"-Projekt

Bregenz (VLK) – Das ambitionierte Ziel der Energieautonomie 2050 werde von Vorarlberg nicht als Verzichts-, sondern als Chancenkonzept betrachtet, sagte Landeshauptmann Markus Wallner am Montag (18. Februar) im Rahmen einer Veranstaltung von illwerke vkw vor rund 750 Besucherinnen und Besuchern im Festspielhaus in Bregenz. Vorarlbergs Landesenergieversorger nutzte den Abend, um der interessierten Öffentlichkeit das innovative Projekt "Smart City Rheintal" zu präsentieren.

Mit der Veranstaltung unter dem Titel "Wege zur Energiewende" schafften  illwerke vkw eine Punktlandung. Bereits zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin war die Werkstattbühne restlos ausgebucht. Das enorme Interesse wertete der Landeshauptmann als deutlichen Beleg dafür, dass die  Bevölkerung dem wichtigen Zukunftsthema Energie einen hohen Stellenwert  einräumt: "Wenn ich sehe, wie viele Menschen hierhergekommen sind, um sich zu informieren, um Teil des gemeinsamen Ziels zu werden - wobei es viele längst schon sind, wenn sie etwa eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach haben, verstärkt Öffis oder das Fahrrad nutzen oder in anderen Bereichen aktiv sind - dann macht mich das zuversichtlich, dass wir das ehrgeizige Vorhaben gemeinsam erfolgreich umsetzen können". Für Vorarlberg bis 2050 Energieautonomie zu erreichen, sei zwar kein einfaches Unterfangen, aber durchaus möglich, so Wallner: "Das Ziel verlangt gemeinsamen Einsatz auf allen Ebenen und an allen Fronten".

Land bekräftigt Vorreiterrolle 

Vorarlberg hat sich im Energiebereich längst den Ruf einer innovativen Modellregion erarbeitet. Das liege vor allem daran, dass es seit jeher eine besondere Offenheit und Aufgeschlossenheit für neue Technologien, Ideen und Visionen gegebenen hat, sagte Wallner und führte als Beispiel das VLOTTE-Projekt an, mit dem Vorarlberg vorangegangen ist und das europaweit für großes Aufsehen gesorgt hat. Internationales Interesse hat auch das Projekt "LifeCycle Tower" geweckt, das letztes Jahr in Dornbirn erfolgreich verwirklicht wurde. Architekten, Statiker, Haustechniker, Prozessmanager und andere haben gemeinsam ein Gebäude entwickelt, das durch innovative Holz-Hybrid-Bauweise eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz aufweist. Vorarlberg werde auch weiterhin neue Technologien und Ideen fördern, kündigte der Landeshauptmann an: "Damit erreichen wir unser Ziel, das Land nachhaltig im Kreis der innovativsten Regionen in Europa zu verankern". 

Erfolgsrezept beibehalten

Auch im Energiebereich ist das Erfolgsrezept des Landes in der gelebten Partnerschaft, in der Zusammenarbeit und im gemeinsamen "An-einem-Strang-ziehen" zu sehen, erklärte Wallner in seiner Wortmeldung. Der Energiefrage räumt er deshalb eine so entscheidende Rolle ein, weil sie maßgeblich über die zukünftige Standortqualität entscheiden würde. In diesem Zusammenhang erinnerte der Landeshauptmann an die wichtigen Zukunftsschritte, die im vergangenen Jahr gesetzt wurden, etwa an die vereinbarte Verlängerung der erfolgreichen energiewirtschaftlichen Partnerschaft mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG bis zum Jahr 2041 - mit dieser Einigung verknüpft sind Investitionen in Vorarlberg im Ausmaß von rund 600 Millionen Euro -, an die aufgelegten VKW-Sonnenstrom"Aktien", die in kürzester Zeit vergriffen waren und an die bei der FH Vorarlberg eingerichtete Stiftungsprofessur, die als zentrale Anlaufstelle für Forschung und Lehre im Bereich Energie konzipiert ist.

"Smart City Rheintal"

Unter dem Titel "Smart City Rheintal" sollen die besten aktuell verfügbaren Technologien in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Freizeit und Mobilität vereint und in einem Projekt vernetzt werden. In vier unterschiedlichen Bauprojekten (Quartieren) wollen die Projektpartner den Beweis erbringen, dass es möglich ist, Energie einzusparen, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten. Nähere Informationen dazu finden Interessierte auf http://www.illwerkevkw.at/

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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