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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 218; Freitag, 15.3.2013 15:40 Uhr

Wissenschaft/Bildung/Energieautonomie/FH/Kaufmann

Neuer Studiengang "Energietechnik und Energiewirtschaft" an der FH Vorarlberg

Informationsveranstaltung am 20. März

Dornbirn/Bregenz (VLK) – Ab Herbst 2013 startet an der FH Vorarlberg (FHV) der berufsbegleitende Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft. "In beiden Disziplinen gibt es in Folge massiver Veränderungen auf dem Energiemarkt eine steigende Nachfrage nach hochqualifizierten Absolventinnen und Absolventen", erläutert Landesrätin Andrea Kaufmann. Am Mittwoch, den 20. März findet um 19.00 Uhr an der FH Vorarlberg in Dornbirn ein Infoabend zum neuen Studiengang statt.

   Durch die zunehmende Bedeutung erneuerbarer Energien verändert sich die Struktur der Energiewirtschaft: Mit dem Einsatz von Photovoltaik, Wärmepumpen, Windkraftanlagen und  Biomasse ist die Energiegewinnung vielfältiger und geografisch verteilter geworden. Außerdem ist die Energiedarbietung durch Sonne und Wind  schwer vorhersagbar. Hinzu kommen politische Ziele wie die Energieautonomie Vorarlberg 2050 und die Energiewende; sie erfordern Innovationen in der Energietechnik und massive Investitionen in eine nachhaltige Energiewirtschaft.

   In Folge dieser Umbrüche entstehen laufend neue und anspruchsvolle Arbeitsplätze, betont Landesrätin Kaufmann: "In den Bereichen Energiegewinnung, Energieverteilung sowie Entwicklung, Planung und Projektierung von energietechnischen Anlagen und Produkten werden europaweit qualifizierte Fachleute gesucht."

    Der neue Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft der FH Vorarlberg (FHV) kommt dieser Nachfrage nach. Das berufsbegleitende Studium dauert vier Semester und bietet ab dem zweiten Semester die Wahlmöglichkeit für eine der beiden Disziplinen als Vertiefungsrichtung an. "In der Vertiefung Energietechnik stehen technische Anwendungen wie z.B. regenerative Energien, Strömungstechnik, Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik im Vordergrund", erläutert Jörg Petrasch, Leiter der Stiftungsprofessur für Energieeffizienz: "Die Vertiefung Energiewirtschaft beschäftigt sich mit integrativen und betriebswirtschaftlichen Themen wie z.B. Planung, Budgetierung, Reporting, Energiemärkte und Energiebeschaffung."

Gemeinsame Grundlagen und Forschungsbezug

   Die hohe Qualität der Ausbildung wird durch eine enge Anbindung an die Forschung gewährleistet. Insbesondere mit der illwerke vkw Stiftungsprofessur für Energieeffizienz und dem angeschlossenen Forschungsbereich Energie, mit dem Forschungsbereich Mechatronik und mit dem Forschungszentrum PPE der FHV besteht eine enge Zusammenarbeit. Der überwiegende Teil der Lehrveranstaltungen in den Themenschwerpunkten Mathematik, Physik, Thermodynamik und Elektrotechnik wird von MitarbeiterInnen dieser Forschungsbereiche und -zentren getragen. Interessierte und engagierte StudentInnen haben darüber hinaus die Möglichkeit, als StudienassistentInnen an Forschungsprojekten mitzuarbeiten.

Stiftungslehrstuhl für Energieeffizienz

   "Ein Ziel der Aktivitäten von illwerke vkw im Bereich der Aus- und Weiterbildung ist es, den Wissensvorsprung und das energietechnische Know-how in Vorarlberg weiter voran zu treiben", betont Illwerke-VKW-Vorstand Christof Germann: "Aus diesem Grund unterstützen wir nicht nur einen Stiftungslehrstuhl für Energieeffizienz, sondern forcieren auch die Einführung des Masterstudiengangs Energietechnik und Energiewirtschaft. Damit trägt die Bildungslandschaft in Vorarlberg einem langjährigen und wesentlichen Anliegen aus der Wirtschaft Rechnung. "

Berufliche Tätigkeitsfelder

   Der Masterstudiengang hat das Ziel, die AbsolventInnen zur Bearbeitung und Lösung von energietechnischen und energiewirtschaftlichen Problemstellungen auf akademischem Niveau zu qualifizieren. Die beruflichen Tätigkeitsfelder sind dem entsprechend breit gestreut. Sie umfassen die Entwicklung und Optimierung energierelevanter Produkte und Prozesse, Energieberatung,  Durchführung von Audits und Implementierung von Normen. Auch die strategische Finanzplanung, Marktanalysen und der Energiehandel fallen in den Arbeitsbereich zukünftiger AbsolventInnen.

Merkmale des Studiengangs
Art des Studiums: Masterstudiengang
Organisationsform: berufsbegleitend (Berufstätigkeit ist nicht verpflichtend.)
Anzahl der Studienplätze: 30 pro Studienjahr
Studiendauer: 4 Semester
Unterrichtssprache: Englisch/Deutsch
Abschluss: Masterarbeit, Masterprüfung
Akad. Grad: Master of Science in Engineering (MSc)
Ende der Anmeldefrist: 15. Mai
- K
eine Studiengebühren
Start Herbst 2013 (*vorbehaltlich der Akkreditierung durch die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria)

Mehr Informationen zum Studiengang: Klaus Rheinberger: T +43 5572 792 7111, energie@masterstudium.at

Infoabend zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft am Mittwoch, 20. März, 19.00 Uhr, Raum W206 an der FH Vorarlberg, Dornbirn, Hochschulstraße 1.  www.fhv.at

Infobox

Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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