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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 395; Dienstag, 14.5.2013 9:59 Uhr

Wirtschaft/Regionen/Wallner

Vorarlbergs ländlicher Raum – innovativ und qualitätsorientiert

LH Wallner besuchte mehrere Unternehmen im Montafon

Tschagguns/Bartholomäberg (VLK) – Anlässlich eines Regionaltages haben die Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung vor kurzem mehrere Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen in Bludenz und Umgebung sowie im Montafon besucht. Landeshauptmann Markus Wallner besichtigte in Latschau das 1958 in Betrieb gegangene Lünerseewerk. Anschließend besuchte er in Tschagguns mit Bürgermeister Herbert Bitschnau das Metzgerei-Familienunternehmen Salzgeber. Mit Bürgermeister Martin Vallaster besichtigte er abschließend das Ferienhotel Fernblick in Bartholomäberg.

Zum Zeitpunkt seiner Inbetriebnahme war das Lünerseewerk das weltweit leistungsstärkste Pumpspeicherkraftwerk. Genutzt wird die 974 Meter hohe Gefällstufe zwischen dem Lünersee und der Ortschaft Latschau. Beim Lünerseewerk handelt es sich um Vorarlbergs fünftältestes alpines Wasserkraftwerk. Heute betreiben die Vorarlberger Illwerke im Montafon und Walgau insgesamt zehn alpine Wasserkraftwerke. 55 Jahre nach seiner Inbetriebnahme versorgt das Lünerseewerk die Stromabnehmer noch immer zuverlässig mit erneuerbarer Energie aus Wasserkraft. Das Werk stehe beispielhaft dafür, dass Kraftwerksprojekte immer für Generationen geplant werden, sagte der Landeshauptmann beim Rundgang.

"Beim Ziel der Energieautonomie Vorarlbergs bis 2050 kommt dem Ausbau der Wasserkraft eine hohe Bedeutung zu", stellte Wallner klar. In diesem Zusammenhang erinnerte der Landeshauptmann an die Partnerschaftsvereinbarung zwischen Vorarlberger Illwerke AG und dem baden-württembergischen Energieversorger EnBW. EnBW wird sich an der Errichtung des Obervermuntwerks II und des Rellswerks sowie an den Erweiterungen der Umspannanlage Bürs beteiligen. Insgesamt geht es dabei um ein Investitionsvolumen von rund 600 Millionen Euro. "Eine beträchtliche Wertschöpfung und eine erhebliche Investition in die Versorgungssicherheit", so Wallner.

Bei der Metzgerei Salzgeber werden mehr als 100 Speck-, Wurst und Schinkenprodukte mit Hilfe neuester Technologie nach traditionellen Rezepten erzeugt. Im Betrieb begrüßt wurden Landeshauptmann Markus Wallner und Bürgermeister Herbert Bitschnau von Geschäftsführer. Remo Salzgeber. Das Familienunternehmen blickt auf eine rund 60-jährige Geschichte. In der Zentrale inTschagguns Mauren und den beiden Filialen in Tschagguns und Schruns arbeiten aktuell 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vier Jugendliche erhalten im Betrieb derzeit eine qualifizierte Lehrausbildung. Großer Wert wird bei Salzgeber auf die Aus- und Weiterbildung des Personals in den einzelnen Betriebsbereichen gelegt. "Das motivierte Team zieht mit viel Einsatz an einem Strang und sorgt dafür, dass unsere Kundinnen und Kunden konstant frische, beste Qualität in perfekter Verarbeitung erhalten", sagte Salzgeber beim Rundgang durch den Betrieb.

Das Vier-Sterne-Ferienhotel Fernblick in Bartholomäberg wird von der Familie Zudrell in dritter Generation geführt. Seine touristischen Wurzeln reichen bis in die frühen 20er Jahre zurück. Begonnen hat alles mit einer kleinen Jausenstation. Heute verfügt das Ferienhotel Fernblick über 125 Betten, eine großzügige Lounge mit gemütlichen Montafoner Stuben, eine Sonnenterrasse, eine Panoramabar und einen 1.500 Quadratmeter großen Spa- und Wellnessbereich inklusive des im letzten Sommer neu eröffneten Feingefühl Badehauses. Herzstück dieser architektonisch eindrucksvollen und in Europa einzigartigen Poolanlage ist der 20 Meter lange, auf Stelzen gebaute Panorama Sky Pool: vom "schwebenden" Schwimmbecken aus eröffnet sich für die Gäste ein faszinierender Blick in die umliegende Montafoner Bergwelt. Im Familienbetrieb sind zwischen 28 und 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Das Hotel selbst ist erst vor sieben Jahren umgebaut und dabei zu drei Viertel völlig neu erbaut worden. Im Zuge dessen hat Familie Zudrell den Fernblick erfolgreich vom klassischen Zweisaisonbetrieb auf einen Ganzjahresbetrieb umgestellt.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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