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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 442; Montag, 27.5.2013 8:48 Uhr

Gesundheit/Influenza/Impfung/Bernhard

Influenza "erwischte" heuer mehr Personen

LR Bernhard: Empfohlene Impfungen sollten in Anspruch genommen werden

Bregenz (VLK) – Die Grippesaison des vergangenen Winters 2012/2013 war überdurchschnittlich lang, mehr Personen als im langjährigen Schnitt sind erkrankt. So lautet der Influenzabericht der Vorarlberger Landeskrankenhäuser. "Impfen bietet in diesem Zusammenhang den meisten Schutz", betont Gesundheitslandesrat Christian Bernhard. Er appelliert an die Bevölkerung, die empfohlenen Impfungen in Anspruch zu nehmen.

Lange hat er gedauert, der Winter 2012/2013. Entsprechend lang war auch die Grippesaison, die dieses Jahr besonders stark ausfiel. Nicht nur die Wartezimmer der Arztpraxen waren voll, auch im stationären Bereich der Landeskrankenhäuser wurden vermehrt Aufnahmen von Influenzapatienten verzeichnet. Vereinzelte Fälle von Influenza wurden bereits Anfang Jänner 2013 diagnostiziert. Ende Jänner kam es dann zu vermehrten Erkrankungen mit weiterer Zunahme im Februar und März. Auffallend war die sehr lang anhaltende hohe Aktivität der Influenzaviren bis Anfang April.

   Die Zahl der Erkrankten war in der Saison 2012/2013 um das dreifache höher als in den Vorjahren, es wurden in diesem Jahr auch beinahe viermal mehr Patienten aufgrund einer schweren Grippeerkrankung stationär in den Landeskrankenhäusern aufgenommen.


   Eine zusammenfassende Auswertung der in dieser Saison zirkulierenden Virusstämme an der Virologie der medizinischen Universität Wien ergab, dass zu Beginn überwiegend das Influenza Virus A H1N1 pdm 09, also das Virus der Grippepandemie von 2009 ("Schweinegrippe"), zirkulierte. Bereits vor dem Höhepunkt der Grippewelle kam es auch zu einer Zunahme von Influenza B Virusinfektionen. Diese Influenza B Aktivität war ungewöhnlich stark, dominierte die zweite Hälfte der Grippewelle und verlängerte die Gesamtdauer um einige Wochen.
Der Influenza A H1N1 pdm 09 Stamm stimmte mit dem im Impfstoff enthaltenen Stamm überein. (www.virologie.meduniwien.ac.at)

 

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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