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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 529; Freitag, 21.6.2013 14:32 Uhr

Kultur/Hochbau/vorarlberg museum/Wallner

vorarlberg museum: Wallner nahm feierliche Eröffnung vor

Landeshauptmann: "Stolze Geschichte des Hauses kann weitergehen

Bregenz (VLK) – Für großes Aufsehen weit über die Landesgrenzen hinaus hat am Freitag (21. Juni) die Eröffnung des neuen vorarlberg museum gesorgt. In rund 33 Monaten sind am Standort knapp 34 Millionen Euro investiert worden. Mit dem neuen Haus erfahre das breit aufgestellte und international beachtete Kunst- und Kulturland Vorarlberg eine weitere Stärkung und Aufwertung, betonte Landeshauptmann Markus Wallner bei der feierlichen Eröffnung mit Direktor Andreas Rudigier. "Die Einrichtung steht mit besten Perspektiven ausgestattet vor einer vielversprechenden Zukunft", so Wallner.

   In der über 150-jährigen Vergangenheit des Museums würden sich die Stärken, Qualitäten und Eigenheiten Vorarlbergs auf wunderbare Weise widerspiegeln, führte Wallner in seinen Eröffnungsworten aus. Der Landeshauptmann erinnerte zugleich an die Gründung im Jahr 1857. Es handelte sich damals um die früheste Museumsgründung im Bodenseeraum. "Ein wichtiger identitätsstiftender Moment in der Landesgeschichte", so Wallner. Der Grundstein wurde von freiwillig engagierten Persönlichkeiten gelegt, die sich im Landesmuseumsverein zusammengeschlossen hatten und mit großer Neugier an Vorarlberg und seinen Menschen den Aufbau einer umfassenden Sammlung in Angriff nahmen. "Ein weiteres Beispiel für den hohen Stellenwert, den das freiwillige Engagement in Vorarlberg in allen Lebensbereichen früher und genauso heute innehat", würdigte der Landeshauptmann die Leistungen jener Gründerpersonen. Im Jahr 1958 übernahm das Land Vorarlberg das Landesmuseum in sein Eigentum. Die Sammlungen hatte das Land bereits 1947 vom Museumsverein geschenkt bekommen.

"Mehr als ein Kultur-Mosaikstein"

   Viel mehr als ein weiterer Stein im Kultur-Mosaik des Landes sei das neue Museum, führte Wallner weiter aus. Beim Beschluss der Landesregierung 2007 für eine Neugestaltung des Vorarlberger Landesmuseums wurde das Ziel ausgegeben, ein Haus zu schaffen, in dem sich die herausragende gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und künstlerische Entwicklung des Landes widerspiegelt. Diese Jahrhundertchance sei genützt worden. "Das vorarlberg museum hat erfolgreich den Sprung in das nächste Jahrtausend bewältigt. 156 Jahre nach der Gründung erstrahlt es an gewohntem Standort zusammen mit dem neu gestalteten Kornmarktplatz, dem Kunsthaus Bregenz und dem Landestheater in völlig neuem Glanz", freute sich der Landeshauptmann.

   Die Festrede unter dem Titel "Mein Vorarlberg" hielt der Bildhauer und Konzeptkünstler Gottfried Bechtold. Mit "Alemannische Urviecher" von Gerold Amann brachten Evelyn Fink-Mennel und Anna Adamik einen Kompositionsauftrag des Landes zur Uraufführung. Das Werk wurde eigens für die Eröffnung des vorarlberg museum in Auftrag gegeben. Eingeweiht wurde das neue Haus anschließend von Diözesanadministrator Benno Elbs.

Alt und neu gut integriert

   Der Spatenstich zum Um- und Neubau des Landesmuseums erfolgte im April 2010. Zunächst wurde der alte Museumsbau abgerissen. Unangetastet blieb das angrenzende Gebäude der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft. Es wurde lediglich um zwei zusätzliche Geschosse erweitert. Das neue Museumsgebäude bietet jetzt 6.200 Quadratmeter Fläche, wovon 2.400 Quadratmeter für Ausstellungen bereitstehen. In Relation zum alten Gebäude entspricht das knapp 100 Prozent an zusätzlicher Fläche. Neben der Ausstellungstätigkeit soll im Haus auch ein Schwerpunkt auf Forschung gelegt werden. Damit die Bevölkerung das neu eröffnete vorarlberg museum kennenlernen kann, führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Eröffnungswochenende bei freiem Eintritt durch die Ausstellungen. Zudem wird das vorarlberg museum am Samstag, 6. Juli 2013 für Kunst- und Kulturschaffende ein "Fest mit Freunden" veranstalten.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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