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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 562; Montag, 1.7.2013 21:00 Uhr

Gemeinden/Zwischenwasser/Wallner

Zwischenwasser: Langzeit-Bürgermeister Mathis verabschiedet

LH Wallner würdigte langjährige engagierte Arbeit im Dienste der Bürgerinnen und Bürger

Zwischenwasser (VLK) – Nach 33 Jahren an der Spitze der Vorderlandgemeinde Zwischenwasser hat sich Langzeit-Bürgermeister Josef Mathis am Montagabend (1. Juli) in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Landeshauptmann Markus Wallner dankte Mathis im Anschluss an die Gemeindevertretungssitzung persönlich für die langjährige engagierte Arbeit im Dienste der Bürgerinnen und Bürger. "Josef Mathis hat Zwischenwasser erfolgreich weiterentwickelt und zu einer Kommune geformt, in der sich die Menschen zuhause fühlen", bekräftigte der Landeshauptmann.

   Mit 29 Jahren, als damals jüngster Bürgermeister überhaupt, hat Mathis Mitte Mai 1980 das Amt des Gemeindeoberhaupts von Zwischenwasser übernommen. Seitdem, in den fast dreieinhalb Jahrzehnten, hat er als Bürgermeister viel Weitblick und große Umsicht bei der Entwicklung der Kommune bewiesen. Seine engagierte Arbeit wurde von der Bevölkerung unterstützt und honoriert. Im Rahmen der Gemeindewahlen 2010 ist Mathis mit etwas mehr als 79 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. "Wer es schafft, so lange im Amt zu bleiben, hat sehr vieles richtig gemacht", sagte der Landeshauptmann vor den zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besuchern, darunter viele Freunde und langjährige Weggefährten. Mathis dürfe mit Stolz zurückblicken, auch weil er eine Gemeinde "in sehr gutem Zustand" übergibt, führte Wallner aus.

   Zwischenwasser mit seinen drei Ortschaften Muntlix, Batschuns und Dafins zu verwalten und weiterzuentwickeln, stellt eine besondere Herausforderung dar. Josef Mathis hat aktiv dazu beigetragen, im Dorf eine lebendige Beteiligungskultur zu etablieren. Die Bürgerinnen und Bürger sind bei öffentlichen Projekten zur Mitarbeit eingeladen. Darüber hinaus gibt es jährlich einen "Freiwilligentag", bei dem jeweils rund 130 Menschen einen Tag lang für die Gemeinde im Einsatz sind. Zahlreiche private Initiativen sind durch diese offene Haltung der Kommune gegenüber den Wünschen und Vorstellungen der Bevölkerung entstanden. "Es ist im Kleinen zu sehen, wie Bürgerbeteiligung funktionieren kann", würdigte Wallner den zukunftsorientierten Ansatz der Gemeinde. Ein Beispiel für erfolgreiche Bürgerbeteilung in Zwischenwasser ist auch das engagierte Wirken des e5-Teams. Die Gemeinde ist e5-Gründungsmitglied und hat in diesem Programm, an dem mittlerweile europaweit 1000 Städte und Gemeinden teilnehmen, die höchste Auszeichnung erhalten. Als Leuchtturmprojekt gilt noch heute die mit Solarenergie beheizte Schule in Dafins.

   Großes Augenmerk hat Mathis auch auf Baukultur gelegt. Zwischenwasser hat seit 1992 einen Gestaltungsbeirat, der auch Vorberatungen für Bauwerber anbietet. Im Jahr 2009 ist die Gemeinde für ihre architektonische Entwicklung mit dem österreichischen Baukultur-Gemeindepreis ausgezeichnet worden. Von Anfang an engagiert unterstützt wurden von Mathis auch regionale Kooperationen. Wichtigste Projekte waren der Landbus Oberes Rheintal, die Baurechtsverwaltung und die Finanzverwaltung, an denen er federführend mitgearbeitet hat. Künftige Projekte wie Altstoffsammelzentrum, gemeinsame Betriebsgebiete und Kinderbetreuung sind in Arbeit.

Zur Person

   Josef Mathis wurde am 19. März 1951 in Zwischenwasser geboren. Er ist verheiratet und vierfacher Familienvater. Im April 2010 wurde ihm das Silberne Ehrenzeichen – die zweithöchste Auszeichnung, die das Land Vorarlberg zu vergeben hat – überreicht.

   Neu zum Bürgermeister gewählt wurde Kilian Tschabrun.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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