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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 639; Montag, 29.7.2013 8:42 Uhr

Entwicklungszusammenarbeit/Vorarlberg/Wallner/Schmid

Über 50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit Vorarlberg

Hilfe für die ärmsten Ländern der Welt

Bregenz (VLK) – Seit 1960 unterstützt das Land Vorarlberg die Entwicklungszusammenarbeit in den ärmsten Ländern der Welt. Seither wurden mehr als 900 Projekte in über 60 Staaten realisiert – zumeist in Kooperation mit Vorarlberger Partnern. In Summe hat das Land Vorarlberg dafür 22,5 Millionen Euro investiert. Besonderes Augenmerk wurde und wird auf gezielte Unterstützung im Bildungsbereich gelegt. In den letzten Jahren sind verstärkt auch Projekte für die Versorgung mit Trinkwasser finanziert worden.

Bildung ist das Um und Auf, um die Menschen dazu zu befähigen, eine nachhaltige Entwicklung in ihrem Land in Gang zu bringen und ihr Schicksal in die Hand zu nehmen, betonen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Greti Schmid. Zusätzlich zur Grundschulausbildung sind auch die Berufsausbildung, die Weiterbildung, aber auch Wissensvermittlung in Sachen Gesundheit und Hygiene sowie im Umgang mit sauberem Trinkwasser entscheidende Bausteine für eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern. "Bildung ist das Um und Auf. Bildung ermöglicht Chancen und Perspektiven und ist das beste Instrument zur Bekämpfung von Armut und Hunger", so Landeshauptmann Wallner.

Vorarlberg leistet Hilfe zur Selbsthilfe und möchte diesen Weg auch in Zukunft fortsetzen, erklärt Landesrätin Schmid: "Bildung macht stark, bringt nachhaltige Entwicklung und befähigt die Menschen, Zusammenhänge zu erkennen und erworbenes Wissen zum Wohle aller einzusetzen."

Ein besonderer Schwerpunkt galt stets auch der Bildung für Mädchen, hebt Schmid hervor. So konnte beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Schwarzenberger Ordensschwester Pacis Vögel, die kürzlich in ihrer zweiten Heimat Kenia verstorben ist, der Aufbau und die Erweiterung eines Gymnasiums in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mitfinanziert werden. Erst durch diese Bildungseinrichtung war es Mädchen aus ärmeren Schichten möglich, einen Maturaabschluss zu erreichen und ein Studium zu beginnen. Noch heute gilt dieses Gymnasium als Vorzeigeschule in Kenia.

Wichtige Initiativen wurden auch in der landwirtschaftlichen Ausbildung gesetzt, etwa in Tanzania. Dort wird ein Ausbildungszentrum für standortgerechte Landwirtschaft gefördert, in dem 300 Bäuerinnen und Bauern in Theorie und Praxis ausgebildet werden. Ein anderes Projekt vermittelt Fertigkeiten im Erosionsschutz, in der Produktion von Naturdünger oder im Anbau von Gemüse und Früchten.

Auch die Förderung des Handwerks gehört seit vielen Jahren zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Vorarlberger Entwicklungszusammenarbeit. In einem Ausbildungszentrum in Burkina Faso werden Schneiderinnen, Maurer und Zweiradmechaniker aus mehr als 40 Dörfern ausgebildet. Zum Abschluss werden sie mit Werkzeug ausgerüstet, gehen zurück in ihre Dörfer und können durch ihre Arbeit ein geregeltes Einkommen erzielen. Oft werden die Handwerker dann selber zu Lehrherren und bilden Lehrlinge aus.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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