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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 23.10.2013 8:42 Uhr

Tiere/Gesundheit

Vorsicht bei Hundeimporten

Landesveterinär Greber: Seriöse Beratung ist unbedingt notwendig – Aktueller Fall in Holland zeigt erneut die Gefahren auf

Bregenz (VLK) – Vor wenigen Wochen musste sich die Veterinärabteilung des Landes Vorarlberg mit einem Fall von illegalem Hundeimport befassen. Nun verweist Landesveterinär Norbert Greber auf einen aktuellen Fall in den Niederlanden, der die Brisanz des Themas und die damit verbunden Gefahren erneut sehr drastisch aufzeigt.

Laut einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Wien geht es dabei um einen vier Monate alten Hundewelpen, der Anfang Oktober in privatem Reiseverkehr von Bulgarien nach Holland importiert wurde.  Obwohl im Impfpass eine Tollwut-Schutzimpfung eingetragen war, erkrankte das Tier nach einigen Tagen schwer und starb schließlich. Die niederländischen Veterinärbehörden konnten im Rahmen ihrer Erhebungen ein zweites Wurfgeschwister ausforschen, bei dem ebenfalls Tollwut diagnostiziert wurde. Alle Kontaktpersonen wurden einer sofortigen sogenannten postexpositionellen Schutzimpfung unterzogen. 

Der letzte klassische Tollwutfall in Holland bis dahin war im Jahr 1988. Im Jahr 2012 wurde Tollwut bei einem aus Marokko eingeführten Welpen festgestellt. Nachdem mittlerweile ganz Mitteleuropa seit Jahren frei von Tollwut ist und die nur noch sporadischen Fälle ausnahmslos mit (meist illegalen) Importen von Hunden aus dem Osten Europas und dem Norden Afrikas in Verbindung stehen, warnen auch die österreichischen Gesundheitsbehörden eindringlich vor dem Import solcher Hunde. "Wer auf diese Weise vermeintliches Tierleid verhindern möchte, muss sich im Klaren sein, dass dabei hohe Infektionsgefahr besteht", betont Landesveterinär Greber.

Er verweist einmal mehr auf die vom Gesundheitsministerium herausgegebene Broschüre "Augen auf beim Hundekauf", die im Internet auf http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Tiergesundheit/Tierschutz/Publikationen/ heruntergeladen werden kann. Die Empfehlung für Interessenten ist so klar wie einfach: Einen Rassehund kauft man beim seriösen Züchter, einen Mischlingshund im nächsten Tierheim – beides nur nach vorheriger Beratung und Information, niemals als spontane Entscheidung.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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