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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 27.12.2013 8:32 Uhr

Soziales/Pflege/Wallner/Schmid

Vorarlberg: Land verdoppelt Pflegegeldzuschuss

LH Wallner und LR Schmid: "Hohe Wertschätzung der häuslichen Pflege"

Bregenz (VLK) – Mit dem Anfang 2010 eingeführten Pflegegeldzuschuss für die Pflegestufen 5 bis 7, den Vorarlberg als einziges Bundesland pflegenden Angehörigen auszahlt, hat das Land ein starkes Bekenntnis zur häuslichen Pflege abgelegt. Vor kurzem wurde von der Vorarlberger Landesregierung beschlossen, den bisherigen monatlichen Zuschuss in Höhe von 100 Euro auf 200 Euro pro Monat ab dem Jahr 2014 zu verdoppeln, teilen Landeshauptmann Markus Wallner und Soziallandesrätin Greti Schmid mit.

Hinter diesem finanziellen Kraftakt des Landes stehe die Überzeugung, dass pflegende Angehörige bestmöglich unterstützt werden müssten, erklärt Landeshauptmann Wallner: "Pflege ist keine reine Versorgungsfrage, sondern eine Frage der Menschlichkeit. Deshalb setzen wir uns mit aller Kraft dafür ein, dass all jene, die es brauchen, auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung erhalten". Mitentscheidend für die hohe Qualität bei Pflege und Betreuung sei die enorme Einsatzbereitschaft in den Vorarlberger Familien und der vielen freiwillig Tätigen. "Ohne dieses riesige Engagement würde leistbare Pflege zuhause in den eigenen vier Wänden langfristig an die Grenzen der Finanzierbarkeit stoßen. Umso wichtiger ist die jetzt vorgenommene Erhöhung des Pflegegeldzuschusses", führt der Landeshauptmann aus. Für die unverzichtbare Arbeit danken Wallner und Schmid allen in dem Bereich Engagierten ganz herzlich.

Hohe Familiensolidarität

"Wer möchte, soll so lange wie möglich zu Hause betreut werden können", konkretisiert Landesrätin Greti Schmid die Intention hinter der stattlichen Anhebung des landeseigenen Zuschusses. Dank hoher Familiensolidarität und Bereitschaft zur Nachbarschaftshilfe, des flächendeckend ausgebauten Pflege- und Betreuungsnetzes und der gut funktionierenden Kooperation im ambulanten und stationären Bereich sowie in den Gemeinden seien die Voraussetzungen in Vorarlberg gut, erläutert die Landesrätin. "Wir haben damit ganz bewusst ein Zeichen für die Pflege daheim gesetzt. Wenn pflegebedürftige Menschen zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung von Angehörigen betreut werden, dann ist das eine Entlastung unseres Pflegesystems und ein wertvoller Dienst an der Gesellschaft."

Vorarlberg in Pionierrolle

Seit Jahresbeginn 2010 gewährt Vorarlberg auf Antrag monatlich einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro an Personen, die Pflegegeld der Stufe 5, 6 oder 7 beziehen. Der Antrag ist bei der Bezirkshauptmannschaft einzureichen. Anspruchsberechtigt sind Personen, die ihren Hauptwohnsitz bzw. Aufenthalt in Vorarlberg haben, die überwiegend zu Hause von Familienangehörigen oder Nachbarn gepflegt werden und keine Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung in Anspruch nehmen. Derzeit profitieren landesweit rund 900 Personen von diesem Zuschuss. Mit Jahresbeginn verdoppelt sich der Unterstützungsbeitrag auf 200 Euro monatlich. Für das Land entstehen so Mehrkosten von rund einer Million Euro. Der Vorarlberger Pflegegeldzuschuss ist eine in Österreich einzigartige Unterstützungsleistung.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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