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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 7.2.2014 12:47 Uhr

Wissenschaft/Museum/inatura/Sonderegger

Inatura zieht erfolgreiche Bilanz

Hohe Besucherzahlen, multimediales und interaktives Programm, vielseitige Forschung

Dornbirn (VLK) – Mit 105.000 Personen war die inatura - Erlebnis Naturschau in Dornbirn auch 2013 das besucherstärkste Museum in Vorarlberg. Landesrat Harald Sonderegger und Bürgermeisterin Andrea Kaufmann zogen im heutigen (Freitag, 7. Februar) Pressegespräch eine erfolgreiche Bilanz. Die inatura-Leiter Ruth Swoboda und Peter Schmid stellten das Jahresprogramm 2014 vor: Die Ausstellung "Das Wunder Mensch" wird ausgeweitet, die Forschungs- und Beratungstätigkeit bleibt auf konstant hohem Niveau.

Mit ihrem interaktiven Vermittlungskonzept, in dem "Berühren erwünscht" ist, hat die inatura seit ihrer Eröffnung im Jahr 2003 über eine Million Besucherinnen und Besucher angelockt. Unter den Neugierigen sind auch sehr viele Kinder und Jugendliche, was Landesrat Sonderegger besonders freut: "Die spannende Aufbereitung der Themen bewirkt, dass naturwissenschaftliche Zusammenhänge für die Jüngsten durch spielerisches Experimentieren begreif- und erlebbar werden. Das stärkt das Bewusstsein und fördert die Begeisterung für unsere natürliche Umwelt", sagte Landesrat Sonderegger.

Als naturwissenschaftliches Kompetenzzentrum versucht die inatura, einer möglichst breiten Öffentlichkeit die ganze Bandbreite der Naturwissenschaften näher zu bringen. Neben Dauer- und wechselnden Sonderausstellungen gehören familienfreundliche Exkursionen und Aktionstage ebenso dazu wie Fachvorträge und Foren für Experten. Rund die Hälfte der Besucher kam bzw. kommt aus Vorarlberg. Besonders gefragt waren wieder die museumspädagogischen Angebote. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 832 Gruppen vom Kindergarten über Schulklassen bis zu Jugendgruppen mit anspruchsvollen Programmen betreut, das ist die höchste Zahl seit Eröffnung der inatura. Seit Jahresbeginn 2014 können Schulklassen aus Vorarlberg gratis mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur inatura anreisen. "Die erfreuliche Entwicklung zeigt, dass das Ausstellungskonzept und die pädagogischen Angebote auch mehr als zehn Jahre nach der Eröffnung noch höchst zeitgemäß und attraktiv sind und der mutige Schritt von der Naturschau in der Marktstraße zur neuen inatura richtig war", betonte Bürgermeisterin Kaufmann.

Forschung und Beratung als wichtige Aufgaben der inatura

Als Koordinationsstelle der naturwissenschaftlichen Forschung in Vorarlberg förderte die inatura im abgelaufenen Jahr 25 Forschungsprojekte aus den Bereichen Geomorphologie, Höhlenforschung, Geologie, Zoologie und Botanik. Die Highlights 2013 waren die Bergung bzw. Bearbeitung von Saurierknochen aus dem Rätikon sowie die ersten Höhlenbären-Funde Vorarlbergs im Bereich der Sulzfluh. In der Reihe "Rote Listen Vorarlbergs" wurden drei Bände mit Gefährdungs-Einstufungen für die Moose, Wasserpflanzen und Eintagsfliegen veröffentlicht. Eine besonders wichtige Aufgabe der inatura ist die fachkundige Beratung von Behörden, Unternehmen, Partnern und vor allem der Bevölkerung in naturkundlichen Fragen.

Ausblick 2014

Mit dem neuen Ausstellungsteil – Das Wunder Mensch – hielten die Themen rund um Gesundheit und Vorsorge, aber auch Ernährung und Lebensmittel in das Veranstaltungsprogramm der inatura Einzug. So finden sich im Jahresprogramm Vorträge zum Thema Parasiten und Mücken genauso wie Tipps zur Raucherentwöhnung oder den Umgang mit Angehörigen mit Demenz. Die Rahmenprogramme enden nicht an der Eingangstür der inatura, erläuterte Ruth Swoboda, naturwissenschaftliche Direktorin der inatura: "Mit unseren Exkursionen werden die Themen rund um Ernährung und Lebensmittel vor Ort bei den Produzenten erlebbar." So führt das Exkursionsprogramm 2014 zu Landwirten im Tal und auf der Alpe oder lässt sie im Kräutergarten allerhand entdecken.

Die im Jahre 2009 eröffneten Science Zones erfreuen sich nach wie vor besonders bei jungen Besuchern großer Beliebtheit. Nun wird eine neue Science Zone zum Thema Bionik eingerichtet, die sich mit der Übertragung von Phänomenen der Natur auf die Technik beschäftigt.

Weitere Schwerpunkte sind das Forum Naturwissen mit einem Symposium zum Thema "Die schwarzen Vögel Vorarlbergs" und eine daran anschließende Vortragsreihe, eine Fachtagung der inatura Fachberatung sowie die Fortführung des gemeinsamen Exkursionsprogrammes mit dem Land Vorarlberg, das dieses Mal das Thema Natura 2000 zum Inhalt hat. www.inatura.at

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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