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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 7.3.2014 16:29 Uhr

Soziales/Gender/Schmid

Chancengleichheit für Frauen in allen Bereichen

Landesrätin Schmid: Weiter auf dem Weg Richtung Gleichstellung

Bregenz (VLK) – Trotz unbestreitbarer Verbesserungen für die Frauen, die in den letzten Jahrzehnten erzielt werden konnten, ist immer noch viel zu tun, betont Landesrätin Greti Schmid zum bevorstehenden Weltfrauentag am Samstag, 8. März 2014.

Am 19. März 1911 wurde in Österreich zum ersten Mal der Frauentag begangen. Es war ein Aufbruch in Richtung Gleichberechtigung. Die heutige Situation der Frauen ist mit jener vor 100 Jahren nicht mehr zu vergleichen. "Vorarlberg ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es durch die engagierte Umsetzung von Programmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern gelungen ist, die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Aufstiegschancen für Frauen im Erwerbsleben in den vergangenen Jahrzehnten zu verbessern. Auch die aktive Mitwirkung von Frauen in der Politik ist gestiegen", so Landesrätin Schmid.

Die Entwicklung sei aber trotz beachtlicher Fortschritte und Errungenschaften noch lange nicht abgeschlossen. Gerade hinsichtlich der Berufswahl müssen nach wie vor Rollenklischees abgebaut werden, um Mädchen verstärkt zu motivieren, sich auch für technische Berufe zu interessieren, appelliert Schmid und verweist auf bewährte Initiativen wie girls day, MUT – Mädchen und Technik, FIT etc..

Zudem bestehen nach wie vor Einkommensunterschiede, auch wenn sich die finanzielle Situation der Frauen langsam bessere, weil zukünftig mehr Frauen eine Pension bekommen bzw. die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit deutlich verbessert wurden. "Aber die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, echter Chancengerechtigkeit im Berufsleben und besserer Bewertung der Familienarbeit bleibt", so die Landesrätin. Denn immer noch erhalten Frauen statistisch gesehen knapp 30 Prozent weniger Lohn als Männer – dies, obwohl sie in der Ausbildungs- und Qualitätsstruktur gleichgezogen haben. Für die Gleichstellung von Frauen ist es laut Schmid notwendig, die Einkommensschere von Frauen und Männern zu schließen, frauenspezifische Berufe besser zu bewerten, die Erziehungszeiten stärker bzw. als Vordienstzeiten anzurechnen, ein verpflichtendes Pensionssplitting einzuführen, und die Familienarbeit höher zu bewerten – um nur einige Fakten zu nennen.

   Als ebenso wichtig sieht die Landesrätin die partnerschaftliche Aufteilung der familiären Betreuungsarbeit. Im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter sei es maßgeblich, dass sowohl Männer als auch Frauen keine übermäßigen Nachteile in der Einkommens- und Karriereentwicklung bei der Inanspruchnahme von Kinderbetreuungszeiten (Karenz, Elternteilzeit) oder auch bei der Pflege von älteren Familienmitgliedern haben.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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