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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 7.4.2014 8:49 Uhr

Gesundheit/Weltgesundheitstag/Wallner/Bernhard

Vorarlberger Gesundheitslandschaft auf hohem Niveau

Weltgesundheitstag am 7. April – Lebenserwartung der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger eine der höchsten in Europa

Bregenz (VLK) – "Vorarlberg verfügt über eine moderne und flächendeckende Gesundheits- und Spitalsversorgung nach internationalen Standards", betonen Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrat Christian Bernhard anlässlich des Weltgesundheitstages am Montag, 7. April.

"Wichtig ist uns eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung sowie ein offener Zugang für alle Bevölkerungsgruppen", sagt Landeshauptmann Wallner.
Seit vielen Jahren ist Vorarlberg Vorreiter in Sachen Vorsorge und Gesundheitsförderung: "Nicht zuletzt deshalb", so Landesrat Bernhard, "ist die Lebenserwartung der Menschen in Vorarlberg eine der höchsten in ganz Europa".

  
Im Bereich der ärztlichen Versorgung stellt sich Vorarlberg der demographischen Entwicklung. Während das gesamte Personal in den Vorarlberger Krankenanstalten vom Jahr 1999 auf das Jahr 2013 um rund 10 Prozent erhöht wurde, war bei den Ärztinnen und Ärzten eine Steigerung von mehr als 30 Prozent zu verzeichnen. Bernhard: "Insgesamt ist die Zahl der  Allgemeinmediziner und Fachärzte im niedergelassenen und im Spitalsbereich in Vorarlberg in den letzten zehn Jahren um 33 Prozent  gestiegen".

  
In den Krankenhäusern kümmern sich rund 3.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 280.000 Patientinnen/Patienten pro Jahr. Die Ambulanzen in Vorarlbergs Spitälern verzeichnen jährlich eine Frequenz von rund 518.000 Kontakten.

Gehaltsreform und Zielsteuerungsvertrag

  
Früher mehr Geld aufs Konto – so kann man die Gehaltsreform der Spitalsbediensteten zusammenfassen. Bis Ende 2013 sind knapp 36,5 Prozent der 3.922 Landesbediensteten in das neue Gehaltsschema gewechselt. "Mit dem modernen und funktionsorientierten Gehaltssystem schaffen wir die Bedingungen dafür, qualifiziertes Personal zu halten und auch neue Bedienstete für eine Arbeit in den Vorarlberger Krankenanstalten zu gewinnen“, sagt Landesrat Bernhard.

  
Ein wichtiger Etappenschritt zur weiteren Optimierung unserer Gesundheitsversorgung ist der kürzlich fixierte Zielsteuerungsvertrag. Die Vereinbarung enthält mehr als 70 Maßnahmen für die künftige Entwicklung des heimischen Gesundheitswesens. Im Vordergrund stehe, durch bessere Koordination und Organisation von Aufgaben das Gesundheitssystem finanzierbar zu halten, so Landeshauptmann Wallner. Ein zentraler Punkt im Landes-Zielsteuerungsvertrag ist die stärkere Vernetzung zwischen dem niedergelassenen Bereich und dem Spitalsbereich.

Weiterer Ausbau der Gesundheitsvorsorge

  
Im Rahmen der Umsetzung der Gesundheitsreform wird etwa Vorarlbergs Vorreiterrolle in der Gesundheitsvorsorge weiter gestärkt. Über einen neu geschaffenen Präventionsfonds werden für gemeinsame Programme zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Unter anderem werden für die sogenannten Volkskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen die bestehenden Versorgungsprogramme erweitert und neue, für die Patientinnen/Patienten optimal abgestimmte Programme entwickelt werden.

Weltgesundheitstag 2014

  
Der Weltgesundheitstag ist ein weltweiter Aktionstag, mit dem die Weltgesundheitsorganisation WHO an ihre Gründung im Jahre 1948 erinnern möchte. Er wird seit dem Jahr 1954 jährlich am 7. April begangen. Jedes Jahr soll am Aktionstag ein vorrangiges Gesundheitsproblem in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt werden. Im Jahr 2014 stehen vektorübertragene Erkrankungen im Mittelpunkt der weltweiten Aktivitäten. Vektoren sind lebende Organismen wie Mücken, Fliegen oder Zecken, die Krankheitserreger von einer Person auf eine andere übertragen können. In diesem Zusammenhang appelliert Landesrat Bernhard an die Bevölkerung am Zeckenschutzimpfprogramm teilzunehmen: "Mittlerweile ist kein Bundesland mehr FSME- und erkrankungsfrei. Und nur Impfung schützt zuverlässig vor Krankheit und Folgeschäden."

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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