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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 9.4.2014 8:33 Uhr

Wissenschaft/Landesarchiv/Internet

"Internet-Lesesaal" des Vorarlberger Landesarchivs stark besucht

Insgesamt 88.000 Benützer im Jahr 2013

Bregenz (VLK) – 2013 haben 88.000 Forscherinnen und Forscher das Vorarlberger Landesarchiv besucht, davon 99 Prozent via Internet (www.landesarchiv.at). Das Angebot für Familienforschende konnte jüngst wieder erweitert werden.

Das Vorarlberger Landesarchiv verfolgt das Ziel, wichtige Dokumente zu scannen und für alle jederzeit zugänglich im Internet zur Verfügung zu stellen. So stehen Pfarrmatriken online zur Verfügung, 10.000 Urkunden, Familienwappen, Gemeindewappen oder auch über 1.000 Aufsätze, Vorträge und Bücher. 2013 griffen pro Tag durchschnittlich über 240 Personen ein- oder mehrmals auf diese Angebote zu. "Diese Strategie des 'Internet-Lesesaals' kommt allen entgegen und spart unter dem Strich auch uns Zeit und Kosten", bringt Landesarchivar Alois Niederstätter die Vorteile auf den Punkt und verweist auf den jüngst erschienenen Jahresbericht. Heuer beginnt das Landesarchiv mit dem Aufbau eines Archivinformationssystems.

Erweitertes Angebot für Familienforscher

  
Das gefragteste Online-Angebot sind die Personenstandsbücher von Vorarlberger Pfarren. Bis zur Einrichtung von Zivilstandesämtern 1938/39 führten die Pfarren die Geburten-, Ehe- und Sterbebücher auch in staatlichem Auftrag. Die Originale werden meist in den Pfarren verwahrt, zu einem guten Teil sind diese "Altmatriken" bereits sicherungsverfilmt. Das Landesarchiv ließ diese Mikrofilme digitalisieren und stellte sie 2008 ins Netz. 2013 zählte es allein in diesem Bereich 81.794 Tagesbenützer. Bis November 2013 galt für die Altmatriken eine allgemeine Schutzfrist von 100 Jahren. Durch das neue Personenstandsgesetz wurden die Vorschriften zum Teil gelockert. Damit konnte das Landesarchiv nun die Ehebücher und die Sterbebücher bis 1938 freischalten, bei den Tauf- oder Geburtenbücher bleibt es bei der 100-Jahre-Frist. Die Bücher der evangelischen Pfarreien stehen vollständig zur Verfügung, die der katholischen Pfarreien konnten vielfach nur bis ungefähr 1890 verfilmt werden. Für die Zeit danach müssen sich Interessierte an das jeweils zuständige katholische Pfarramt wenden.

Weitere Informationen: www.landesarchiv.at.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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