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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 2.9.2014 13:06 Uhr

Bildung/Schulstart/Wallner/Mennel

"Bestmögliche Bildung und optimale Zukunftschancen für alle Kinder"

LH Wallner und LR Mennel präsentierten Zahlen, Schwerpunkte und Neuerungen zum Schulstart

Bregenz (VLK) – "Gute Schulen bedeuten sichere Jobs. Deshalb setzen wir uns mit voller Kraft dafür ein, allen Kindern gleichermaßen die bestmögliche Bildung und damit optimale Zukunftschancen zu bieten." Das betonte Landeshauptmann Markus Wallner am Dienstag, 2. September 2014, im Pressefoyer, wo er gemeinsam mit Landesrätin Bernadette Mennel die Zahlen, Schwerpunkte und Neuerungen zum bevorstehenden Schulstart präsentierte. Insgesamt 47.266 Kinder und Jugendliche sowie 6.204 Lehrpersonen in Vorarlberg gehen in das neue Schuljahr 2014/15.

LH Markus Wallner . LR Bernadette Mennel . "Bestmögliche Bildung und optimale Zukunftschancen für alle Kinder" .

   Neben der inhaltlichen Weiterentwicklung investiert die Landesregierung intensiv in Personal und Infrastruktur. Zusätzlich zu den Bundesmitteln zahlt das Land rund 14,5 Millionen Euro für zusätzliche Lehrpersonen an den Allgemeinbildenden Pflichtschulen. Das kommt besonders kleineren Klassen, aber auch den Kleinst- und Kleinschulen zugute. "Wir führen die Stärkung der Schulautonomie fort und forcieren die gezielte Sprachförderung mit dem Schulpaket", so Wallner. Hier investiert das Land zusätzlich 3,4 Millionen Euro. Dazu gehören die Initiative "Kinder lieben Lesen", das Sprachscreening vor dem ersten Kindergartenjahr und das Pilotprojekt "Sprachcluster". Es bedürfe dabei einer intensiven Zusammenarbeit  von Kindergarten und Volksschule unter Einbindung der Eltern.

   "Jedes Kind soll die besten Chancen bekommen, um in die Zukunft zu starten – durch frühe Förderungen, eine starke Volksschule, ein vielseitiges Bildungsangebot in der Sekundarstufe, gute Übergänge und passende Ab- und Anschlüsse", bekräftigte Landesrätin Mennel. Weitere Schwerpunkte sind der bedarfsgerechte Ausbau ganztägiger Schulformen – im neuen Schuljahr wird das Angebot auf 23 Pflichtschulen und 70 Klassen ausgedehnt – sowie die Weiterentwicklung der Schule der 10- bis 14-Jährigen.

   Bei den Schülerzahlen scheint sich der seit dem Schuljahr 2004/2005 rückläufige Trend nun einzupendeln. So gibt es heuer in Vorarlberg erstmals wieder mehr Erstklässler: 4.691 Kinder (plus 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) sehen ihrem ersten Schultag entgegen. 

   Der Lehrerbedarf an den Vorarlberger Schulen kann trotz einer angespannten Personalsituation in gewissen Unterrichtsfächern in diesem Jahr abgedeckt werden, zu Schulbeginn sind alle offenen Stellen besetzt.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)




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