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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 14.11.2014 11:32 Uhr

Soziales/Kinderbetreuung/Wiesflecker

Kinderbetreuung: Kostenfreier Zugang für armutsgefährdete Familien

LR Wiesflecker: Steht auf meiner Prioritätenliste ganz oben

Bregenz (VLK) – "Der kostenfreie Zugang zur Kinderbetreuung für armutsgefährdete Familien ist schon seit Jahren eines meiner zentralsten Anliegen und steht auf meiner Prioritätenliste als Regierungsverantwortliche ganz oben", reagiert Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker auf Kritik von Seiten der SPÖ. Entsprechende Maßnahmen sind in Ausarbeitung, betont Wiesflecker.

Aus dem Armutsbericht gehe hervor, dass die größten armutsgefährdeten Gruppen in Vorarlberg neben den gering Qualifizierten Alleinerziehende (mit über 60 Prozent) und Mehrkindfamilien sind, stellt die Landesrätin fest: "Wenn die Kinder unter drei Jahre alt sind, erhöht sich das Armutsgefährdungsrisiko noch einmal um zehn Prozent. Hier werden und müssen wir ansetzen." Die Forderung der  SPÖ für einen kostenfreien Zugang von 0 bis 6 Jahre für alle sieht die Landesrätin aus finanziellen Gründen kritisch : "Ich sage, dass wir die Kostenbeiträge von den Eltern, die sich das leisten können, brauchen, weil wir auch gleichzeitig das Angebot erweitern wollen und damit auch die Qualität halten bzw. verbessern wollen."

  
Die SPÖ hat bei ihrem Antrag im sozialpolitischen Ausschuss die Einkommensgrenze bei den Referenzbudgets festgelegt. Im Regierungsübereinkommen wurde vereinbart, dass die Armutsgefährdungsschwelle als Kriterium herangeogen wird – Wiesflecker: "Ich lasse derzeit beide Varianten von der Fachabteilung berechnen."  Die Landesrätin verweist in diesem Zusammenhang auch auf dafür notwendige Verhandlungen mit den Gemeinden und Trägern. Dabei müsse vereinbart werden, wer die ausfallenden Elternbeiträge in welcher Höhe übernimmt.

Komplexe Berechnung notwendig

  
"Sinnvollerweiser" werde auch ein Korridormodell für Elterntarife für die Kleinkindbetreuung und Kindergärten erstellt, betont Wiesflecker, "weil es zu Recht die Kritik gibt, dass die Tarife sehr unterschiedlich sind – warum zahlt man in der Gemeinde x für die gleiche Leistung deutlich mehr als in der Gemeinde y?" Diese Aufgabenstellung ist komplex und beansprucht noch einige Zeit in der Erarbeitung, so die Landesrätin abschließend: "Ich betone nochmals, dass die Opposition keine Sorge haben muss - dieses Thema war, ist und bleibt mein prioritäres Thema und steht deshalb auch so im Regierungsübereinkommen."

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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