Sprungziele:

  1. Inhalt
  2. Hauptnavigation
  3. Topnavigation
  4. Seitenindex
  5. Bedienungshinweise
  6. Startseite des Presseservers
  7. Weitere Informationen
  8. Impressum
  9. English Version

Land Vorarlberg - Presse

Sie sind hier:

vorarlberg.at/presse

Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 18.11.2014 15:01 Uhr

Verkehr/Verkehrsverbund/Rüdisser/Rauch

Vorarlberg: Übertragbare Jahreskarte ab 2015

LSth. Rüdisser und LR Rauch präsentierten aktuelle Entwicklungen im Rahmen von Vorarlberg MOBIL

Bregenz (VLK) – Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Mobilitätslandesrat Johannes Rauch zogen im heutigen (Dienstag, 18. November) Pressefoyer eine positive Zwischenbilanz beim öffentlichen Personenverkehr in Vorarlberg: Die Zahl der Jahreskarten-Neukunden ist stark gestiegen, die Infrastruktur wird weiter ausgebaut. Neuerungen im nächsten Jahr sind insbesondere die Einführung einer übertragbaren Jahreskarte und Gruppentarife mit 30 Prozent Ermäßigung.

LSth. Karlheinz Rüdisser . LR Johannes Rauch . Christian Hillbrand . Vorarlberg: Übertragbare Jahreskarte ab 2015 .

In besonderem Maße setzt das Land auf den Ausbau des Umweltverbundes, auf weitere Verbesserungen im Öffentlichen Verkehr und die Optimierung des Radwegenetzes für den Alltagsverkehr, führte der Landesstatthalter aus: "Mit den Großinvestitionen und Maßnahmen im Rahmen der Mobilitätsstrategie des Landes Vorarlberg in den letzten Jahren – Ausbau von Bahnhöfen zu modernen multifunktionalen Verkehrsdrehscheiben, die für die Kombination von Bahn, Bus und Fahrrad bestens eingerichtet sind; Verbesserungen in den Fahrplanangeboten; Ausbau und einheitliche Beschilderung von Radwegen – wurde ein Weg eingeschlagen, der nun konsequent fortgesetzt werden soll."

  
Der Verkehrsverbund Vorarlberg hat zu Jahresbeginn 2014 rund um die neue maximo-Jahreskarte die größte Systemänderung seit Einführung des Tarifverbundes vor 20 Jahren vollzogen. "Die Neuerungen kommen bei der Bevölkerung außerordentlich gut an", berichtete Mobilitätslandesrat Rauch: Der VVV hat heuer schon über 13.400 Jahreskarten-Neukunden gewonnen. Im Zeitraum Jänner bis Oktober 2014 wurden insgesamt 54.191 Jahreskarten verkauft (41.195 maximo und 12.996 domino Jahreskarten), um 18,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (45.745 Karten). Rauch: "Wir rechnen heuer mit 59.500 Jahreskarten, das ist ein Plus von 9.000 Karten gegenüber 2013." Besonders groß ist der Run auf die maximo Jahreskarte für den gesamten Verbundraum.

Neu: Übertragbare Jahreskarte und Gruppentarife

   
Anfang 2015 treten einige Neuregelungen in Kraft: "Wir haben den zahlreichen Kundenwünschen entsprochen und eine übertragbare Jahreskarte eingeführt", informierte Landesrat Rauch. Jahreskarten maximo sind personenbezogen oder übertragbar erhältlich. Im Vollpreis kosten übertragbare Jahreskarten 511 Euro und im Sparpreis 359 Euro. Ab drei Personen können alle den Gruppentarif (mit rund 30 Prozent Ermäßigung) für Tageskarten in Anspruch nehmen. Ab zehn Personen ist eine Gruppenanmeldung unter gruppenanmeldung.vmobil.at erforderlich.

Vorrang für den ÖPNV

  
Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist und bleibt ein wichtiger Budgetschwerpunkt des Landes Vorarlberg. Im kürzlich vorgestellten Landesvoranschlag 2015 sind rund 30,5 Millionen Euro für die Mitfinanzierung von Land-, Stadt- und Ortsbussen sowie der Schienenangebote der ÖBB und der Montafonerbahn veranschlagt. Wesentliche Schienen-Infrastrukturprojekte, die es als nächstes umzusetzen gilt, sind der Ausbau der Bahnstrecken von Feldkirch in Richtung Liechtenstein und von Lauterach nach St. Margrethen sowie des Güterbahnhofes Wolfurt. Geprüft werden sollen auch die Möglichkeiten einer Verlängerung der Montafonerbahn bis nach St. Gallenkirch und das Konzept einer Ringstraßenbahn unteres Rheintal.

Fahrradbegeistertes Vorarlberg – Vorbild Dänemark und Holland

  
Das Fahrrad hat als Alltagsverkehrsmittel in Vorarlberg schon jetzt einen hohen Stellenwert und kommt auf einen Anteil von 15 Prozent aller zurückgelegten Wege, das ist doppelt so hoch wie der österreichische Durchschnitt. Das Land und die Gemeinden haben sich vorgenommen, diese Spitzenposition noch weiter auszubauen: Bis 2020 soll der Radverkehrsanteil auf 20 Prozent gesteigert werden. "Erklärtes Ziel ist es daher, in den kommenden Jahren noch mehr durchgehende attraktive Landesradrouten für den Alltagsradverkehr zu schaffen", betonte Rauch: "Vorarlberg muss im Fahrradbereich Dänemark bzw. die Niederlande werden".

  
Damit die Radlerinnen und Radler immer das gewünschte Ziel erreichen, läuft derzeit die Umsetzung einer landesweiten Radwegbeschilderung. Bis Mitte 2015 soll das ganze Land damit ausgestattet sein. Im Budget 2015 des Landes Vorarlberg wurden die Mittel für den Radwegeausbau auf rund  3,5 Millionen Euro aufgestockt.


 


Infobox

Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


Weitere Medien zu diesem Artikel:


PDF: Tarifsystem
PDF: VVV-Tariffolder



TEXT

Topnavigation

  1. Lawinenbericht
  2. Regierungserklärung
  3. Landhaus live
  4. LH Wallner
  5. Land Vorarlberg

Impressum

  1. Impressum
© Land Vorarlberg
Seitenanfang