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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 18.2.2015 8:48 Uhr

Gesundheit/Impfung/Bernhard

Impfen ist sinnvoll

Landesrat Bernhard verweist auf Empfehlungen des Österreichischen Impfplanes 2015

Bregenz (VLK) – Untersuchungen in Österreich zeigen, dass der Impfschutz bei Erwachsenen mit zunehmendem Alter abnimmt. Gründe dafür sind zum einen die allgemein sinkende Impfmoral, zum anderen die falsche Meinung, dass Impfungen nur im Kindesalter sinnvoll sind, da Erwachsene keine "Kinderkrankheiten" bekommen können. Gesundheitslandesrat Christian Bernhard weist daher auf die Empfehlungen des Österreichischen Impfplanes 2015 hin.

Derzeit sind noch 82 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gegen FSME geimpft, aber nur noch 50 Prozent der Erwachsenen gegen Tetanus und nur ca. acht Prozent gegen Influenza.

   Der Impfplan 2015 wurde von einem Team aus Impfexperten erarbeitet und kürzlich vom Gesundheitsministerium vorgestellt. Er kann auf www.bfg.gv.at heruntergeladen werden und ist auch als App für das Handy verfügbar.

   Bezüglich der empfohlenen Impfungen für Kinder hat es gegenüber 2014 keine wesentlichen Änderungen gegeben. Neben den Empfehlungen für die Kinderimpfungen (0 bis 15. Lebensjahr), die für jedes Kind in Vorarlberg kostenlos zur Verfügung stehen, wurden auch Empfehlungen für ältere Personen in den Impfplan 2015 aufgenommen.

Impfempfehlungen für Erwachsene:
- Gegen Masern-Mumps-Röteln sollte jeder Mensch zweimal geimpft sein, um einen lebenslangen Schutz zu haben. Sollte ein Erwachsener in der Kindheit unvollständig geimpft sein, so kann in jedem Lebensalter die Masern-Mumps-Röteln Impfung kostenlos nachgeholt werden.
- Erwachsene sollten sich alle zehn Jahre gegen Diphtherie-Tetanus-Kinderlähmung auffrischen lassen, ab dem 60. Lebensjahr sogar alle fünf Jahre.
- Alle Erwachsenen, die in der Kindheit keine Windpocken durchgemacht haben, sollten sich dagegen impfen lassen
- Da kein Bundesland in Österreich mehr FSME-frei ist, wird für Kinder und Erwachsene eine FSME-Impfung mit Auffrischung alle fünf Jahre, ab dem 60. Lebensjahr alle drei Jahre, empfohlen.
- Ab dem 50. Lebensjahr sollten sich alle Personen, besonders jene mit Vorerkrankungen, gegen Pneumokokken impfen lassen.
- Auch gegen Gürtelrose (Herpes Zoster), die oftmals monatelange Schmerzen im Infektionsgebiet hinterlässt, steht neuerdings eine Impfung zur Verfügung, die ab dem 50. Lebensjahr empfohlen wird.

Infobox

Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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