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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 3.3.2015 16:55 Uhr

Bau/Bildung/Schloss Hofen/Rüdisser

Spatenstich für neues, modernes Bildungszentrum

LSth. Rüdisser: Klares Bekenntnis zum Standort Schloss Hofen

Lochau (VLK) – Das Landesbildungszentrum Schloss Hofen wird bis Herbst 2016 generalsaniert und um einen – großteils unterirdischen – Neubau ergänzt. Heute, Dienstag (3. März) erfolgte der Spatenstich. Damit, so Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, bekenne sich das Land zum Standort Schloss Hofen: "Hier entsteht ein topmodernes Bildungszentrum, mit dem die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung auf universitärem Niveau in Vorarlberg einen Qualitätssprung machen wird".

   Die Generalsanierung erfolgt sowohl aus Kapazitäts- wie aus bautechnischen Gründen: Schloss Hofen bietet über 30 Studien- und Vertiefungsrichtungen für über 500 Studierende an. Mit jährlich rund 15.000 Teilnehmertagen sind die Kapazitätsgrenzen erreicht. Das historische, sanierungsbedürftige Gebäude wird jetzt technisch (Heizung, Warmwasser, Elektrotechnik, Brandschutz usw.) und funktional auf den neuesten Stand gebracht. "Trotz Zubau kann so der Energieverbrauch von rund 500.000 kWh pro Jahr um ca. 25 Prozent auf rund 375.000 kWh verringert werden", berichtete der Landesstatthalter. Die Attraktivität der geschichtsträchtigen Schlossanlage und die vorhandenen räumlichen und architektonischen Qualitäten bleiben erhalten, gleichzeitig werden die Betriebsstrukturen erweitert und verbessert. Zukünftig werden 13 Seminar- und Gruppenräume für die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung zur Verfügung stehen. Dazu kommen 27 Hotelzimmer und 19 Büros. Bisher waren es fünf Seminarräume und zwei Gruppenräume sowie 20 Zimmer zur Übernachtung.


   Das Konzept sieht vor, dass das Nebengebäude (Pförtnerhaus) in Zukunft hauptsächlich als Verwaltungsbereich dienen soll, während im eigentlichen Schloss die Nutzungen den jeweiligen Ebenen eindeutig zugeordnet sind: Rezeption und Gastronomie im Erdgeschoss, Seminar- und Vortragsräume im Obergeschoss, Gästezimmer in den beiden obersten Stockwerken. Für Erschließung, Küche und Wäscherei mit den jeweils erforderlichen Nebenräumen wird südostseitig ein großteils unterirdischer Neubau errichtet. Die beiden südostseitigen Anbauten von 1908 werden abgetragen und durch zwei neue freistehende Erschließungstürme ersetzt. Den einzigen Eingriff nordwestseitig bildet ein neuer Zugang zur Rezeption. Dieser neue Haupteingang ermöglicht dem Besucher eine einfache Orientierung und dem Betreiber eine geordnete Verteilung der Gäste. Die Gesamtbaukosten sind auf gut 14 Millionen Euro veranschlagt.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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