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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Donnerstag, 12.3.2015 16:37 Uhr

Gesundheit/Masern/Impfung/Bernhard

Masern – die unterschätzte Gefahr

LR Bernhard: "Nur Impfen schützt zuverlässig vor der Erkrankung und ihren Folgeschäden"

Bregenz (VLK) – Masern sind weltweit verbreitet und hochansteckend. In Österreich ist seit dem Jahr 2000 wieder eine Zunahme der Masernfälle feststellbar. Dies ist bedingt durch die zunehmende "Impfmüdigkeit" in der Bevölkerung. "Wer nicht gegen Masern geschützt ist, sollte von der kostenlosen Schutzimpfung Gebrauch machen", rät Gesundheitslandesrat Christian Bernhard.

   Masern werden durch Tröpfcheninfektion, also Tröpfchen, die sich beim Sprechen, Niesen und Husten bilden, übertragen. Die hochansteckende Erkrankung beginnt nach acht bis zehn Tagen mit Fieber, Husten und Schnupfen, nach 14 Tage tritt der typische Hautausschlag auf. Bei ungeschützten Personen führt der Kontakt mit einem Kranken praktisch immer zur Erkrankung. Die Komplikationsrate liegt bei 20-30 Prozent, besonders gefährdet sind Säuglinge und alte Menschen.

   Es gibt keine Therapie, jedoch eine sehr sichere und effektive Impfung. "Nur eine konsequent hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung von mindestens 95 Prozent kann die Virusübertragung stoppen und somit zur Ausrottung des Masernvirus führen. Leider sind wir von dieser angestrebten Durchimpfungsrate mit beiden notwendigen Dosen der Masern-Mumps-Rötelnimpfung in Österreich derzeit weit entfernt", erläutert Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher. 2014 traten in Österreich insgesamt 100 Masernfälle auf, 2015 sind von Jänner bis jetzt schon 87 Fälle gemeldet worden.

   In Österreich sind die Impfungen gegen Masern im kostenlosen Impfkonzept enthalten. Es ist jederzeit – auch im Erwachsenenalter – möglich, diese Impfung nachzuholen. Da Kinder erst ab dem elften Lebensmonat geimpft werden können, ist es von besonderer Bedeutung, hohe Durchimpfungsraten in der Bevölkerung zu erzielen, um die ungeschützten Säuglinge zu schützen. Seit Einführung der gratis Masern-Impfung im Jahre 1998 ist in Österreich kein Masern-Impfschaden bekannt geworden.

   Landesrat Bernhard betont einmal mehr, dass Schutzimpfungen generell zu den wichtigsten und wirksamsten vorbeugenden medizinischen Maßnahmen gehören und es nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft wichtig ist, dass diese Impfungen auch in Anspruch genommen werden. "Sollten Sie nicht gegen Masern geschützt sein, weil Sie als Kind nicht zweimal geimpft wurden oder die Erkrankung nicht durchgemacht haben, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt", so Bernhard.

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Redakteur/in: Pelin Özmen (LageplanFahrplan)


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