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Land Vorarlberg - Presse

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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 23.3.2015 15:12 Uhr

Umwelt/Natur/Bienen/Rauch/Schwärzler

Gemeinsamer Einsatz für Bienen und Co

LR Rauch und LR Schwärzler: Erhaltung der Naturvielfalt als oberstes Ziel

Dornbirn (VLK) – "Mach mit – bringen wir das Land zum Blühen" so lautet der Aufruf des Netzwerk blühendes Vorarlberg – sich mit gemeinsamer Kraft für die Lebensräume von Bienen, Hummeln & Co einzusetzen. Entscheidend für einen nachhaltigen Umsetzungserfolg ist es, dass alle Akteure an einem Strang ziehen und das Thema über viele Jahre hinweg im Auge behalten, waren sich alle Teilnehmer der heutigen (Montag, 23. März) Pressekonferenz beim Lehrbienenstand des Imkereivereins Dornbirn einig.

   "Es ist notwendig, dass wir einen natürlichen Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen erhalten und weiterentwickeln. Indem wir die Artenvielfalt und intakte Ökosysteme schützen, profitiert auch der Mensch, denn er ist davon abhängig," sagte Landesrat Rauch: "Das ist kein Kuschelthema, sondern ein existenzielle Thema für die Menschheit." Eine große Bedeutung haben die Blühflächen mit ihren heimischen Arten als Nahrungs- und Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten. Das Landesprogramm "Naturvielfalt in der Gemeinde" unterstützt die Gemeinden in ihrer Naturschutzarbeit und bietet gemeinsam mit dem Umweltverband ein Bildungsprogramm zu Anlage, Erhaltung und Pflege von Blühflächen im öffentlichen Raum an. Im Projekt "in Zukunft bunt und artenreich" werden 18 Gemeinden bei der Anlage und Pflege von Blumenwiesen auf öffentlichen Flächen über 3 Jahre begleitet (2013-2015). "Durch weniger Pflegeaufwand (Mahd nur 1-3x jährlich, keine Düngung, keine Pestizide, kein Austausch von Pflanzen) können durch eine naturnahe Gestaltung  Kosten gespart und dabei ein Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität geleistet werden", betonte Rauch.

9-Punkte-Sofortmaßnahmen-Programm für Imker und Bienen 

   Aufgrund der dramatischen Bienensterbens im Winter 2014/2015 haben Landesrat Erich Schwärzler mit Präsident Egon Gmeiner vom Vorarlberger Imkerverband ein 9-Punkte-Sofortmaßnahmen-Programm zusammengestellt. Damit verbunden ist auch die Zusage einer finanziellen Unterstützung der Imker seitens des Landes Vorarlberg zur Erhaltung bzw. Erreichung gesunder Bienenvölker in den genannten Schwerpunkten:
- Verstärkte Varroa-Bekämpfung, um dadurch Bienenkrankheiten zu minimieren
- Unterstützung der Zucht unserem Klima angepasster, robusterer Bienenvölker
- Unterstützung bei der verstärkten Anlage von Bienenweiden und Blühpflanzen für Insekten in Wiesen, öffentlichen Grünflächen, Firmengeländen sowie an Straßenrändern
- Unterstützung der Aktion "Blühender Hausgarten"
- Weiterhin keine Ausbringung von umfassend wirksamen Unkrautvernichtungsmitteln auf Landesflächen
- Unterstützung der Arbeit der Imker durch eine Leistungsabgeltung an die Imkervereine
- Verstärkte Information und Bewusstseinsbildung der Bevölkerung für ein bienenfreundliches Verhalten
- Weitere Unterstützung des Forschungsprojektes "Zukunft Biene" an der Universität Graz
- Weiterhin finanzielle Unterstützung der Neuimker und deren Betreuer ("Pate")

   Landesrat Schwärzler: "Sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Erhaltung der Naturvielfalt sind gesunde Bienen unverzichtbar. Daher ist es ein Gebot der Stunde um mit einer raschen Hilfe und konkreten Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation beizutragen".

Netzwerk blühendes Vorarlberg

  Das Netzwerk blühendes Vorarlberg wurde im Frühjahr 2011 auf Initiative der Bodensee Akademie, des Vorarlberger Imkerverbands und des Landwirtschafts- und Umweltressorts der Vorarlberger Landesregierung gegründet. Gemeinsames Ziel ist es, die Vorarlberger Kulturlandschaft bienen- und insektenfreundlich zu gestalten, zu bewirtschaften und zu pflegen. Die tragenden Partner dieser Gemeinschaftsinitiative sind: Land Vorarlberg, Flussbauamt, Imkerverband Vorarlberg, Verband Obst- und Gartenkultur, Naturschutzbund Vorarlberg, BSBZ Vorarlberg, BIO AUSTRIA Vorarlberg, Landwirtschaftskammer und Ländliches Fortbildungsinstitut, Gemeinden, Umweltverband Vorarlberg, inatura und in der konkreten Umsetzung viele weitere Partner vor Ort. Koordinationsstelle des Netzwerkes ist die Bodensee Akademie. www.bluehendes-vorarlberg.at

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)




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