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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 29.4.2015 12:15 Uhr

Katastrophenhilfe/Nepal/Wallner/Rauch

Erdbeben in Nepal: Über 100.000 Euro zielgerichtete Soforthilfe aus Vorarlberg

LH Wallner und LR Rauch: "Unterstützung, die dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird"

Bregenz (VLK) – Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal hat die Vorarlberger Landesregierung als Soforthilfe 112.500 Euro bewilligt, berichten Landeshauptmann Markus Wallner und der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige Landesrat Johannes Rauch. Mit 100.000 Euro wird das Spital in Dhulikhel unterstützt, das rund 30 Kilometer östlich von Katmandu liegt und in den 90er Jahren mit Hilfe des Landes errichtet worden ist. Es besteht dringender Bedarf an Medikamenten, Narkosemitteln, Verbandsmaterial und Decken. 12.500 Euro hat das Land am Montag an die Vorarlbergerin Sabine Klotz überwiesen, die eine Helikopter-Hilfsaktion für die Erdbebenopfer in den abgelegenen Bergdörfern des Tsum Valley organisiert.

   Zwischen dem Land Vorarlberg und dem Spital von Dhulikhel besteht seit vielen Jahren eine enge Beziehung. Der dortige leitende Arzt, Ram Shresta, wurde am Landeskrankenhaus Feldkirch zum Chirurgen ausgebildet. Von ihm und Primar a.D. Diether Fink, der das Spital in Dhulikhel mitaufgebaut hat, ging ein Hilferuf beim Land ein. Es bestehe dringender Bedarf an Medikamenten, Narkosemitteln und Verbandsmaterial und Decken. "Wir haben diesem Hilferuf unverzüglich Folge geleistet. Mit den 100.000 Euro leistet das Land rasche und zielgerichtete Unterstützung", erklären Wallner und Rauch. Das Land bleibt damit seiner Linie treu, konkrete Projekte direkt vor Ort zu unterstützen. "So wissen wir, dass die Soforthilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird", erklären Rauch und Wallner.

   Das Spital von Dhulikhel versorgt zahlreiche Verletzte, aufgrund des Platzmangels werden die Patientinnen und Patienten auch im Freien rund um das Spital notversorgt. Das Spital selbst hat das Beben relativ unbeschadet überstanden. Allerdings ist die Stromversorgung in Nepal zusammengebrochen. Das Spital wird über den Generator, den das Land Vorarlberg im Jahr 2001 finanziert hat, mit Energie versorgt.

   Im Tsum Valley, das nahe dem Epizentrum des Erdbebens nordwestlich von Katmandu liegt, betreibt die Vorarlbergerin Sabine Klotz die Hilfsorganisation Chay-Ya Austria, die Patenkinder betreut und den Menschen in den abgelegenen Bergdörfern zu Gesundheit und Bildung verhilft. Auch dort sind Menschen verletzt oder getötet worden, viele Dörfer sind zerstört. Das Land Vorarlberg hat für die Helikopter-Hilfsaktion, die von Klotz organisiert wird, bereits am Montag 12.500 Euro an Soforthilfe bereitgestellt.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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