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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Sonntag, 31.5.2015 13:00 Uhr

Verkehr/Radweg/Wolfurt/Lustenau/Rauch

Radweg: Zwei Vorzeigeprojekte offiziell eröffnet

LR Rauch: Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag etablieren

Wolfurt/Lustenau (VLK) – Über 800 Kilometer fahrradtauglicher Wege für den täglichen Verkehr schaffen in Vorarlberg attraktive Routen. Am Sonntag, 31. Mai, erfolgte die offizielle Verkehrsfreigabe von zwei Schlüsselstellen im Vorarlberger Landesradwegenetz: Beim Alten Rhein in Lustenau konnte Radweg und Natur optimal miteinander verknüpft werden. In Wolfurt erfolgte ein wichtiger Lückenschluss auf der Nord/Süd-Radachse zwischen Bregenz und Feldkirch.

"Nirgends in Österreich sind die Menschen so fahrradbegeistert wie in Vorarlberg. Diesen erfreulichen Trend wollen wir weiter fördern", betonte Mobilitätslandesrat Johannes  Rauch. Für den Radverkehr sind heuer 3,5 Millionen Euro budgetiert – eine Million mehr als im Jahr 2014: "Unser Ziel ist es, die Qualität des Radwegenetzes weiter zu verbessern und damit das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag noch attraktiver zu machen." In Vorarlberg werden schon jetzt über 15 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt, mehr als in jedem anderen österreichischen Land. "Diesen Anteil wollen wir in den nächsten Jahren auf 20 Prozent steigern", erinnerte Rauch an die Ziele der Vorarlberger Radverkehrsstrategie.

   Der Radweg in Wolfurt ist Bestandteil der Landesradroute Alltag. Eine in unmittelbarer Nähe errichtete Zählstelle zeigt auf, dass deutlich über 1000 Radfahrerinnen und Radfahrer werktäglich diesen Weg nutzen – "Tendenz steigend", freut sich Landesrat Rauch. Die Route in Wolfurt ist eingebettet in eine 30 km/h-Zone. Radfahrer, Autofahrer, Fußgänger, Schulweg – "alle sind auf ein und derselben Straßenfläche unterwegs, das ist gleichberechtigte Mobilität", sagte der Landesrat bei der Verkehrsfreigabe. Die neue Landesradroute verläuft  auf einer Länge von rund 670 Metern im Bereich Albert-Loacker-Straße / Bogenstraße / Montfortstraße. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 550.000 Euro, 70 Prozent davon (gut 380.000 Euro) werden vom Land getragen.

Gelungener Ausgleich zwischen Radwegbau und Natur

   Der neue Radweg in Lustenau wurde durchgehend asphaltiert und kann nun für Alltagsradler/innen im Winter besser geräumt werden. Die Gefahrenstelle vor dem Gasthaus am Rohr wurde durch die Verlegung des Radweges Richtung Parkplatz entschärft. Bei der Liegewiese werden Radler und Spaziergänger jetzt getrennt geführt, der Radweg zwischen Rohr und Grillstelle wurde auf die Nordseite des Dammes verlegt. Dadurch konnte der bisherige Uferweg zwischen Rohr und Furt zum Spazierweg umgebaut werden. Bei der Schmitterbrücke wurde die Querung der L 45 sicherer gestaltet, bevor der neue Radweg bei der Obstanlage Heidensand in den bestehenden Dammweg Richtung Hohenems einmündet. "Bei diesem Projekt ist es vorbildlich gelungen, Radwegausbau und Landschaftsaufwertung unter einen Hut zu bringen und so eine Win-win-Situation zu schaffen", sagte Rauch: "Ein Vorzeigeprojekt, das hoffentlich viel Echo erfährt und gerne genützt wird." Die Errichtungskosten von 500.000 Euro teilen sich Land und Marktgemeinde Lustenau im Verhältnis 70:30.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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