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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 13.7.2015 19:00 Uhr

Soziales/Arbeitsmarkt/Jugend/Sonderegger/Wiesflecker

Fürs Leben lernen

LTP Sonderegger und LR Wiesflecker übergaben in Klaus Zertifikate

Klaus (VLK) – 103 Vorarlberger Jugendliche haben im Turnus 2014/15 erfolgreich ein Freiwilligenjahr bei Sozialeinrichtungen absolviert. Landtagspräsident Sonderegger und Landesrätin Katharina Wiesflecker gratulierten bei der Zertifikatsübergabe am Montag, 13. Juli 2015, im Winzersaal in Klaus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Das freiwillige soziale Jahr ist ein gut investiertes Jahr für junge Menschen, sind sich Sonderegger und Wiesflecker einig. Im Rahmen der Wochenarbeitszeit von 34 Stunden und einer Kurszeit von vier Stunden wird Jugendlichen ermöglicht, sich im sozialen Bereich zu engagieren, ihre eigenen sozialen Kompetenzen zu entwickeln und einen fachlichen Einblick in die verschiedenen Fachbereiche zu bekommen.

   Sonderegger drückte – als Landtagspräsident, aber auch als Vizepräsident des Roten Kreuzes und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Jupident – den Jugendlichen seinen Dank und seine Anerkennung dafür aus, dass sie sich bewusst für diesen freiwilligen Einsatz entschieden haben: "Soziale Einrichtungen profitieren immens vom Engagement junger motivierter Menschen. Sie bringen neue Ideen und Perspektiven ein. Gleichzeitig gibt das soziale Jahr den jungen Menschen Orientierung für ihre weitere berufliche Entwicklung. Eine klassische Win-Win-Situation."

   Landesrätin Wiesflecker hielt fest: "Mit Hilfe der professionellen Organisation rund um Geschäftsführer Claudio Tedeschi und seinem Team der Sozialen Berufsorientierung Vorarlberg sowie Projektleiterin Elisabeth Geser hat sich in diesen vielen Jahren ein tolles und breites Angebot entwickelt, unterstützt von den 143 Einsatzstellen, die in Zusammenarbeit mit dem Träger eine wichtige Säule für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darstellen."

   Das freiwillige Sozialjahr ist für die Jugendlichen eine gute Gelegenheit herauszufinden, ob sie ein sozialer Beruf anspricht. Durch praktisches Mithelfen in einer sozialen Einrichtung eignen sie sich wertvolle soziale Kompetenzen an. Als anerkanntes Vorpraktikum ist es außerdem die ideale Vorbereitung für viele soziale berufsbildende Schulen. Dass sich das Angebot des freiwilligen Sozialjahres für alle Beteiligten lohnt, zeigt folgende Tatsache, die LR Wiesflecker anführte: "Etwa 80 bis 85 Prozent entscheiden sich für eine weitere Ausbildung im psychosozialen Bereich. Für viele Ausbildungen ist es bereits eine Voraussetzung, dass das soziale Jahr in der Berufsbiographie enthalten ist."

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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