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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 24.8.2015 17:07 Uhr

Wasserwirtschaft/Hochwasserschutz/Wallner/Schwärzler

Wallner: "Land wird weiter kräftig in den Hochwasserschutz investieren"

Knapp 190 Millionen Euro sollen in den nächsten fünf Jahren für den Schutzwasserbau und die Gewässerrevitalisierung aufgewendet werden

Bregenz (VLK) – Vorarlberg wird weiter kräftig in den Hochwasserschutz investieren. Das haben Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler anlässlich des Gedenkens zum Jahrhundert-Hochwasser in Vorarlberg vor zehn Jahren betont. "Wir müssen die Investitionen hochhalten. Das sind wir auch der nachfolgenden Generation schuldig, denn ein Zuwarten könnte fatale Folgen haben", sagt der Landeshauptmann. In den nächsten fünf Jahren sollen in Vorarlberg knapp 190 Millionen Euro in den Schutzwasserbau und die Gewässerrevitalisierung investiert werden.

In der Nacht vom 22. auf den 23. August 2005 zeigte das Wasser in Vorarlberg seine ganze zerstörerische Kraft. Beschauliche Gewässer verwandelten sich binnen weniger Minuten in reißende Wildbäche, Muren kappten Straßen- und Schienenverbindungen, Häuser und Betriebsgebäude standen metertief unter Wasser und ganze Ortschaften waren über Stunden von der Außenwelt abgeschnitten. Die Schäden, die es im Land zu verzeichnen gab, lagen im dreistelligen Millionenbereich (rund 180 Millionen Euro) und wären, ohne die bis dahin umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen, noch deutlich höher ausgefallen.

Hochwasserrisiko bestmöglich minimieren

  
Nach der Hochwasserkatastrophe von 2005 hat das Land seine Anstrengungen im Hochwasserschutz noch einmal deutlich verstärkt. Seit 2005 bis inklusive des laufenden Jahres wurden rund 300 Millionen Euro investiert. Daneben wurde auch kräftig in die regionalen Sicherheitsstrukturen investiert. "Das Land soll auf allen Ebenen für künftige Ereignisse bestmöglich gerüstet sein. Durch zielgerichtete Maßnahmen wollen wir das Hochwasserrisiko so gut wie möglich minimieren", erklärt der Landeshauptmann. Die Investitionen müssten auf hohem Niveau fortgesetzt werden, so Wallner weiter. In den nächsten fünf Jahren sollen knapp 190 Millionen Euro für den Schutzwasserbau und die Gewässerrevitalisierung in Vorarlberg ausgegeben werden.

   "Entscheidend ist, die Gefahr des Wassers im Bewusstsein zu halten. Denn damit bleibt es auch beim stark verankerten Verständnis gegenüber nötigen Investitionen für die Sicherheit", stellen Wallner und Schwärzler klar.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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