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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Donnerstag, 5.11.2015 10:06 Uhr

Soziales/Roma/Wallner

Wallner zu Roma: "Unsere Spielregeln sind einzuhalten"

Landeshauptmann unterstützt Haltung der Städte, keine Zeltlager mehr zuzulassen

Bregenz (VLK) – Landeshauptmann Markus Wallner signalisiert den Vorarlberger Städten volle Unterstützung in ihrer Haltung, keine Zeltlager mehr zulassen zu wollen. "Die Spielregeln, die in Vorarlberg für alle gelten, müssen auch von den Roma eingehalten werden", unterstreicht Wallner die Linie des Landes. Man müsse noch deutlicher machen, dass illegales Campieren und Betteln mit Kindern in Vorarlberg nicht geduldet werde, gleichzeitig aber die Hilfe zur Rückkehr weiter aufrecht halten. Auch die Kinder- und Jugendwohlfahrt sei angewiesen, die Zeltlager laufend zu kontrollieren, betonte Wallner.

   Illegales Campieren mit Kindern und Jugendlichen im Freien, unter furchtbaren hygienischen und sanitären Bedingungen, könne man im Land nicht länger tolerieren, findet Landeshauptmann Markus Wallner deutliche Worte. Hier zeige er allergrößtes Verständnis für die Haltung der betroffenen Städte und Gemeinden. In diesem Zusammenhang unterstütze er auch die Entscheidung Dornbirns, die Lager räumen zu lassen. Nachdem man mit Dialog und Angeboten zur Hilfe an die Grenzen gestoßen sei, müsse man klarmachen, dass "die Spielregeln, die in Vorarlberg für alle gelten, selbstverständlich auch von den Roma akzeptiert werden müssen", so Wallner.

Laufende Kontrollen durch Kinder- und Jugendwohlfahrt

   Deshalb habe er auch angeordnet, dass die Kinder- und Jugendwohlfahrt regelmäßige Kontrollen in den Zeltlagern durchzuführen habe. "Das ist keine Schikane, sondern eine gesetzliche Verpflichtung. Das Kindeswohl steht dabei im Vordergrund. Die Lebensumstände der Roma widersprechen dem diametral, was wir in Vorarlberg unter Kindeswohl verstehen." Deswegen werde man auch ein generelles Bettelverbot mit Kindern noch im laufenden Jahr umsetzen, betonte der Landeshauptmann.

Rückkehrhilfe bleibt aufrecht

   Wallner stehe aber auch dazu, den Roma weiterhin Rückkehrhilfen nach Rumänien anzubieten. Dies bleibe natürlich aufrecht. Genauso wie die Möglichkeit, Frauen und Kinder in Notunterkünften kurzfristig für einige Tage aufzunehmen. Begrüßt wurden vom Landeshauptmann auch alle Initiativen, die eine direkte Hilfestellung im Heimatland der Roma-Familien zum Ziel haben. Eine Verbesserung der Lebensumstände müsse in erster Linie in Rumänien stattfinden.

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Redakteur/in: Florian Themeßl-Huber (LageplanFahrplan)


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