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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Donnerstag, 14.1.2016 20:00 Uhr

Frauen/Neujahrsempfang/Wiesflecker

LR Wiesflecker: "Frauen müssen präsent sein und mitgestalten"

Neujahrsempfang in Götzis – Politikwissenschaftlerin Stainer-Hämmerle formulierte sieben Thesen für weiblichere Politik

Götzis (VLK) – "Es ist wichtig, dass Frauen mitgestalten und in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens präsent sind", sagte Landesrätin Katharina Wiesflecker beim traditionellen Frauen-Neujahrsempfang des Landes Vorarlberg am Donnerstag, 14. Jänner 2015, in Götzis. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Vortrag der Politikwissenschaftlerin Kathrin Stainer-Hämmerle, die sieben Thesen für eine weiblichere Politik in Stadt und Land formulierte.

Auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren, um die Chancengleichheit der Geschlechter zu fördern, bleibe eine große Herausforderung, betonte Landesrätin Wiesflecker: "Trotz vieler Fortschritte auf dem Gebiet der Gleichstellung gibt es weiterhin viel zu tun." Dabei gehe es vor allem darum, die Einkommensschere von Frauen und Männern zu schließen, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, Frauen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und öffentliche Plätze für Frauen sicher zu halten sowie  Kinderbetreuungsangebote weiter auszubauen. "Und noch immer gibt es tiefverwurzelte Rollenvorstellungen, die die Wahlmöglichkeiten von Frauen und Männern in Bezug auf die Berufswahl und Arbeitsplatz einschränken und die ungleiche Aufteilung der beruflichen und familiären Pflichten bedingen. Diese Rollenklischees müssen aufgebrochen werden", so Wiesflecker.

   In diese Richtung appellierte auch Kathrin Stainer-Hämmerle in ihrem Vortrag "Regional, kommunal, feminin", in dem sie sieben Thesen aufstellte:

1) Es geht nicht nur um Gerechtigkeit. Es geht um bessere Ergebnisse in der Politik.
2) Gehen qualifizierte Frauen, sind die Dörfer rasch leer.
3) Kommunale Zukunftsthemen sind weibliche Domänen.
4) Ein kommunikativer Führungsstil führt öfter zu Ergebnissen.
5) Wenn Politik für Männer unattraktiv wird, schlägt die Stunde der Frauen.
6) Die Veränderung muss in den Köpfen stattfinden.
7) Frauen, es ist Zeit! Es geht nur miteinander statt gegeneinander.

   Diese Thesen sollen dazu beitragen, diese Welt gerechter und zu einem lebenswerteren, demokratischen Ort für Frauen und Männer zu machen, in der Überzeugung, dass gelebte Gleichstellung für beide Geschlechter ein großer Gewinn ist, sagte Stainer-Hämmerle: "Wichtig ist, dass Frauen aktiv in den Gemeindevertretungen mitgestalten und auch ihr Interesse an einer Mitgestaltung geweckt wird."

   Insgesamt waren rund 300 Gäste aus allen gesellschaftlichen Bereichen Vorarlbergs der Einladung zum Frauen-Neujahrsempfang gefolgt, darunter Landesrätin Bernadette Mennel, zahlreiche Landtagsabgeordnete und die Bürgermeisterinnen Andrea Kaufmann und Gabi Mähr. Die Dokumentation 2015 des Referates für Frauen und Gleichstellung kann kostenlos beim Referat für Frauen und Gleichstellung des Landes bestellt werden: Telefon 05574/511-24112, E-Mail frauen@vorarlberg.at.  

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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