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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 18.3.2016 19:30 Uhr

Gesellschaftspolitik/Auszeichnungen/Wallner

LH Wallner ehrte verdiente Vorarlberger Persönlichkeiten

Landeshauptmann überreichte Landes- und Bundesauszeichnungen

Bregenz (VLK) – Den bevorstehenden Tag des Vorarlberger Landespatrons (Josefitag am Samstag, 19. März) nahm Landeshauptmann Markus Wallner auch heuer zum Anlass, um eine Reihe verdienter Persönlichkeiten, die sich freiwillig und über das normale Maß hinaus für die Gesellschaft engagieren, auszuzeichnen. Im Montfortsaal des Landhauses überreichte Wallner heute, Freitag (18. März), neun Landes- und zwei Bundesauszeichnungen.

Die Verleihung von Landes- und Bundesauszeichnungen zum Josefitag, dem Tag des Vorarlberger Landespatrons, hat Tradition. "Jahr für Jahr bietet dieser Tag einen würdigen Rahmen, um verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger zu ehren und jenen Menschen zu danken, die sich weit über das normale Maß hinaus für das Gemeinwesen in unserem Land eingesetzt haben und einsetzen", sagte der Landeshauptmann vor den zahlreichen Festgästen, die sich im Montfortsaal des Landhauses versammelt hatten. Wallner bedankte sich auch bei den anwesenden Familienmitgliedern und Angehörigen: "Freiwilliges Engagement ist immer auch mit Zeit geben verbunden. Das dafür aufgebrachte Verständnis verdient ebenso unseren Dank und unsere Wertschätzung".

Elf Geehrte

  
Große Verdienstzeichen des Landes erhielten die Landes- und Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann (Raggal), die Landesvorsitzende der Volkshilfe Vorarlberg, Annegret Senn (Bregenz), der Geschäftsführer des Kolpinghaus Bregenz, Bertram Bolter (Bludenz) und der ehemalige Caritasdirektor Peter Klinger (Koblach). Mit einem Verdienstzeichen des Landes wurden der Harder Alt-Bürgermeister Hugo Rogginer, der langjährige Kunstraum-Dornbirn-Chef Hans Dünser und der Mitbegründer des Vereins EntwicklungsPartnerschaft Kamerun (VEPK) und Initiator von "Projekt 1657 - Handwerker für Handwerker" Rudolf Heimböck aus Au im Bregenzerwald geehrt. Der Vandanser Walter Bitschnau und der Bludenzer Mario Leiter freuten sich über Rettungsmedaillen. Bei den Bundesauszeichnungen sind Franz Josef Ganthaler aus Au mit dem Berufstitel "Obermedizinalrat" und Helmut Eiter aus Zwischenwasser mit dem Berufstitel "Medizinalrat" ausgezeichnet worden.

Große Verdienstzeichen des Landes

  
Andrea Schwarzmann, die gemeinsam mit ihrem Mann einen Hof in der Gemeinde Raggal bewirtschaftet, leitet seit 2005 als Landesbäuerin die Bäuerinnenorganisation. Seit April 2013 vertritt sie österreichweit auch als Bundesbäuerin an vorderster Linie die Interessen der Bäuerinnen. Mit ihrem Einsatz will sie die Bäuerinnen in ihrer Arbeit stärken und fördern. Dabei setzt sie auf den Ausbau eines guten Angebots im Bereich Aus- und Weiterbildung. Ebenso wichtige Themen sind für Schwarzmann die Gesundheitsvorsorge, persönliches Zeitmanagement am Bauernhof oder die Stärkung des Selbstbewusstseins und des Berufsstolzes der Bäuerinnen. 

   Annegret Senn steht seit dreizehn Jahren als Obfrau an der Spitze der Volkshilfe Vorarlberg. Selbst Mutter von drei erwachsenen Töchtern, ist es Annegret Senn ein Anliegen, Familien zu unterstützen, die trotz eines Einkommens auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. In den Vordergrund stellt sie dabei das Wohl der Kinder. Auf ihre Initiative hin gab es 2008 auch erstmals eine Schulstartaktion in Vorarlberg. Bedürftige und kinderreiche Familien erhalten am Beginn eines Schuljahres aktive Unterstützung bei der Beschaffung der notwendigen Schulsachen für die Kinder. Auch Flüchtlinge erhalten durch die Volkshilfe Vorarlberg engagierte Unterstützung.

   Bertram Bolter, hauptberuflich Geschäftsführer des Bregenzer Kolpinghauses, ist auf vielfältigste Weise ehrenamtlich engagiert. Seit fast 14 Jahren ist er für das Vorarlberger Kriseninterventionsteam tätig. Er unterstützt dort Menschen nach traumatischen Erlebnissen durch psychosoziale Akutbetreuung und übernimmt viele weitere Aufgaben. So ist er etwa Mitarbeitervertreter und als Mitglied des Hintergrundbereitschaftsteams steht er seinen Kolleginnen und Kollegen bei Einsätzen als Berater und Organisator mit Rat und Tat zu Seite. Neben weiteren ehrenamtlichen Aufgaben ist Bolter etwa auch für das Franziskanerkloster Bludenz bei verschiedensten Aktivitäten führend im Einsatz.

   Peter Klinger hat im vergangenen November nach 25 Jahren seine Funktion als Caritas-Direktor in jüngere Hände übergeben. Mit großer Fachkompetenz und viel Hingabe hat er die Sozialeinrichtung kontinuierlich weiterentwickelt. In den Mittelpunkt seiner Arbeit stellte er die Aufgabe, Antworten auf die sozialen Nöte der jeweiligen Zeit zu finden. Waren 1990 rund 50 Personen bei der Caritas Vorarlberg beschäftigt, sind es heute rund 600. Ihre Einsatzbereiche erstrecken sich über ein sehr weites Feld. Obwohl sich Klinger bereits in den Ruhestand hätte verabschieden können, setzt er sich weiter ein. Er ist Caritas-Bereichsleiter für die Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Verdienstzeichen des Landes

  
Bevor er elf Jahre und vier Monate als Gemeindeoberhaupt erfolgreich die Geschicke der Marktgemeinde Hard lenkte, war Hugo Rogginer Lehrer an einer Volks- und später an einer Hauptschule und danach für zehn Jahre Direktor an der Hauptschule Hard-Mittelweiherburg. Rogginer, der früher in Hörbranz lebte, war Gründungsmitglied des dortigen Tennisclubs sowie der Faschingsgilde Hörbranzer Raubritter. Er war zudem als Trainer bei der Turnerschaft Hörbranz tätig. Auch im Harder Vereinsleben engagierte sich Hugo Rogginer tatkräftig. Als Obmann der Harder Mufängar organisierte er zehn Jahre lang die Harder Kinderfasnat. Heute ist er Seniorenbund-Obmann von Hard.

   Der Dornbirner Hans Dünser hat den Kunstraum Dornbirn 1987 mitgegründet und bis Ende 2013 fast durchgehend geleitet. In dieser Zeit hat der studierte Innenarchitekt und Möbelbauer, der an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien die Meisterklasse für Industrial Design mit dem Diplom abschloss, das Kunstgeschehen in Dornbirn und der Region über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt. Mit der Montagehalle der ehemaligen Rüschwerke konnte für den Kunstraum eine faszinierende Heimat gefunden werden, die über eine immense Ausstrahlung verfügt und nicht nur von der Künstlerschaft, sondern auch vom Publikum hoch geschätzt wird. Sein fundiertes Kunstwissen bringt Dünser noch heute als Mitglied im Kulturinitiativen-Beirat des Bundes ein.

   Bereits im jungen Alter von 15 Jahren gründete Rudolf Heimböck mit Freunden die Bergrettungs-Ortsstelle Au. Drei Jahre später übernahm er den Posten des Obmann-Stellvertreters. 1959 wurde er Ausbildungs- und Einsatzleiter. Die Ortstellenleitung hatte Heimböck später für zwölf Jahre inne. Ab 1975 war er als Ausbildungsleiter im Landesverband tätig, ein Jahr später wurde er Flugretter. Unterstützt hat Heimböck, der bis heute bei der Bergrettung aktiv ist, den Aufbau der Ortstelle Hittisau-Sibratsgfäll. Daneben hat sich der pensionierte Berufsschullehrer auch im Entwicklungshilfebereich engagiert und nach dem Vorbild der Auer Zunft in Kamerun einen Handwerkerverein aufgebaut. Ebenso half er federführend mit, mehrere Tischlerwerkstätten in Kamerun zu realisieren.

Rettungsmedaillen des Landes

  
Rettungsmedaillen gingen an Bezirksinspektor Walter Bitschnau von der Polizeiinspektion Bludenz und Kontrollinspektor Mario Leiter vom Stadtpolizeikommando Bludenz. Mit vereinten Kräften haben sie Ende November 2015 einen 81-jährigen Bludenzer, der bereits das Bewusstsein verloren hatte, aus einem brennenden Bauernhaus gerettet.

Bundesauszeichnungen

  
Berufstitel "Obermedizinalrat": Franz Josef Ganthaler war von 1971 bis 2008 praktischer Arzt und Gemeindearzt in Au, Schnepfau und Damüls. Seit 2008 ist er Wahlarzt in Au. Am Aufbau des Sozialsprengels im hinteren Bregenzerwald war Eiter maßgeblich mitbeteiligt. Verdient gemacht hat er sich zudem in der Funktion des Chefarzt-Stellvertreters des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Vorarlberg, sowie als Leiter des Notarztdienstes Bregenzerwald. Seit 1977 ist er auch als Bergrettungsarzt tätig.

   Berufstitel "Medizinalrat": Helmut Eiter ist Oberarzt in der Abteilung Radioonkologie am LKH Feldkirch. Am Aufbau der Abteilung hat er tatkräftig mitgearbeitet. Eiter ist darüber hinaus Mitglied der ÖGRO-Arbeitsgruppe Prostata und Bronchuskarzinome. Seit rund 20 Jahre ist er in der Krebshilfe engagiert. Das Amt des Vizepräsidenten der Krebshilfe hat er seit sechs Jahren inne.

Infobox

Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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