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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Donnerstag, 19.5.2016 12:44 Uhr

Frauen/Gemeinde/Veranstaltung/Wiesflecker

Landesrätin Wiesflecker: "Politik braucht Frauen"

Erstes überparteiliches Gemeindevertreterinnentreffen im Landhaus in Bregenz

Bregenz (VLK) – Rund 40 Gemeindevertreterinnen des Landes diskutierten am Mittwoch (18. Mai) auf Einladung von Frauenlandesrätin Katharina Wiesflecker zum Thema "Frauen in die Politik". In Workshops und Gesprächsrunden wurde der Frage nachgegangen, wie es um die Frauen in der Gemeindepolitik steht. In ihrem Impulsreferat ermutigte Frauenlandesrätin Wiesflecker die beteiligten Frauen, politische Funktionen bewusst wahrzunehmen. "Nimmt man eine politische Funktion ein, wird man von den anderen mehr und anders wahrgenommen", betonte die Landesrätin.

Was läuft gut?, Was soll verändert werden? und Welche Unterstützung seitens des Landes wäre hilfreich?: Diese und andere Fragen wurden von den rund 40 Frauen in den Workshops und Gesprächsrunden diskutiert. Angeregt von den Bedürfnissen und Rückmeldungen der Teilnehmerinnen sieht sich das Land Vorarlberg, ausgehend vom Referat für Frauen und Gleichstellung, in ihrer aktiven Unterstützungsarbeit für Gemeindepolitikerinnen bestärkt, verdeutlichte Wiesflecker: "Die Teilnehmerinnen nehmen die Kommunalpolitik als ein interessantes Wirkungsfeld wahr, weil engagierte Menschen dort unmittelbar mitgestalten und Einfluss auf Entscheidungsprozesse nehmen können."

   Das Referat für Frauen und Gleichstellung liefert bereits über mehrere Jahre maßgebliche Unterstützungsarbeit für Frauen in der Politik. Frauen, die sich für Politik interessieren, steht eine Vielzahl von Angeboten zur Verfügung, die sie dazu ermutigen und darin unterstützen, sich aktiv am politischen Leben ihrer Gemeinden zu beteiligen. So wird seit über 13 Jahren der Politiklehrgang für Frauen angeboten, den bisher zahlreiche Gemeindevertreterinnen, Landtagsabgeordnete und auch die Bundesbäuerin genutzt haben. Zusätzlich zum bestehenden Angebot sollen weitere Seminare und Workshops im Bereich PR und Medientraining, Rhetorik und Konflikttraining, Gender- und Diversityworkshop und dem Workshop "Politisches Arbeiten in der Gemeinde", angeboten werden.

   Wie sich auf der Veranstaltung gezeigt hat, können sich verstärkt auch junge Gemeindemandatarinnen Gehör verschaffen. "Die jahrelange Arbeit in den Gemeindestuben scheint Früchte zu tragen", freute sich die Landesrätin. Dennoch wird der Wunsch nach weiterem Austausch und Vernetzung von den anwesenden Frauen groß geschrieben, vor allem auch nach fraktionsübergreifenden Vernetzungstreffen. In diesem Zusammenhang wird das Frauennetzwerk Vorarlberg, welches bisher schon eine gute Vernetzung der Frauensprecherinnen der Gemeinden in Vorarlberg darstellt, weiter ausgebaut. Mit zusätzlichen Kooperationen, wie die Organisation von Frauenstammtischen für Politikerinnen in den Regionen, kann es seinen Vernetzungsauftrag verstärken.

  Vor fast 100 Jahren erkämpften Frauen in den meisten europäischen Ländern das aktive und passive Wahlrecht. Seitdem sind sie in Parlamenten, Regierungen und Gemeindeparlamenten vertreten. In allen Bereichen hat sich die politische Repräsentanz von Frauen erhöht, dennoch bleibt die gleichberechtigte Beteiligung an Führungspositionen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ein wichtiges Ziel der Frauen- und Gleichstellungspolitik. In Vorarlberg stieg der Frauenanteil seit den Gemeindevertretungswahlen 1991 (9,1 Prozent) kontinuierlich an und erreichte 2015 23,6 Prozent. Derzeit sind sechs Bürgermeisterinnen in Vorarlberg im Amt.

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Redakteur/in: Andrea Schwarzmann (LageplanFahrplan)


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