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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 5.7.2016 12:55 Uhr

Schule/Berufsorientierung/Wallner/Mennel

"Talente-Check" erhält gutes Zeugnis von allen Beteiligten

LH Wallner und LR Mennel: Wertvoller Beitrag zur Bildungs- und Berufsorientierung

Bregenz (VLK) – Mit dem "Talente-Check" verfolgen Landesschulrat und BIFO das Ziel, bis zur 8. Schulstufe gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern einen ganz persönlichen Orientierungsplan für deren schulische bzw. berufliche Zukunft zu entwickeln. Heuer haben erstmals alle Vorarlberger Mittelschulen und AHS-Unterstufen flächendeckend an dem Projekt teilgenommen. Und eine erste Evaluation durch das österreichische Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung (BIFIE) fällt höchst positiv aus: Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch Eltern und Lehrpersonen äußern sich sehr zufrieden.

LH Markus Wallner . LR Bernadette Mennel . Klaus Mathis . Christian Kompatscher . "Talente-Check" erhält gutes Zeugnis von allen Beteiligten .

Landeshauptmann Markus Wallner und Bildungslandesrätin Bernadette Mennel sowie BIFO-Chef Klaus Mathis und Pflichtschulinspektor Christian Kompatscher zeigten sich bei der Präsentation der Ergebnisse im Pressefoyer am Dienstag, 5. Juli 2016, erfreut darüber, dass alle Beteiligten dem Projekt ein so gutes Zeugnis ausstellen. "Der 'Talente-Check' ist österreichweit einzigartig und stellt eine wertvolle Ergänzung zu dem in den Schulen geleisteten Berufsorientierungsunterricht dar", so LH Wallner. Rund 830.000 Euro steuert das Land heuer dazu bei. Für Wallner "gut angelegtes Geld, denn indem wir die jungen Menschen an der Schnittstelle Schule-Beruf begleiten, leisten wir einen Beitrag zur Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit."

   Das unterstrich auch Landesrätin Mennel: "Der Talente-Check ist eine gute Vorbereitung am Ende der Pflichtschule. Gerade in dieser wichtigen Phase geht es darum, den Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen. Sie sollen wissen, was sie können und dementsprechend unterstützt werden, den Übergang ins Berufsleben gut zu planen und umzusetzen."

   Neben dem Berufsorientierungsunterricht hilft der "Talente-Check" in den 3. und 4. Klassen der Mittelschulen und AHS-Unterstufen den Schülerinnen und Schülern, ihren weiteren Weg zu finden, erläuterte BIFO-Chef Mathis. Das Projekt startete im Schuljahr 2011/12 unter dem Titel "ACHTplus" an zwölf Mittelschulen mit 162 Schülerinnen und Schüler, nun wurde es unter dem neuen Namen flächendeckend an allen 56 Mittelschulen mit rund 3.000 Schülerinnen und Schülern sowie an allen zehn Gymnasien mit rund 800 Jugendlichen umgesetzt. Neben den Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen waren bzw. sind auch die Eltern eingebunden. Aufbauend auf den acht europäischen Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren persönlichen Neigungen und Potenzialen auseinander. Sie lernen mittels gezielter Checks und Selbsteinschätzungsverfahren ihre Interessen und Stärken genauer kennen. Zum Ende der 7. oder Anfang der 8. Schulstufe findet ein Standortgespräch statt, in dem Schülerin/Schüler, Eltern und geschulte Moderatorin/Moderator alle gesammelten Informationen und Ergebnisse besprechen und die weiteren Schritte in Form von Zielvereinbarungen festgelegen.

   Für Pflichtschuldirektor Kompatscher war die Evaluierung des "Talente-Checks" gleich zu Beginn der flächendeckenden Umsetzung wichtig, um im Sinne einer Qualitätsentwicklung frühzeitig mögliche Korrekturen und Verbesserungen vornehmen zu können. Der Evaluationsbericht des BIFIE fällt insgesamt sehr positiv aus. Die Checks werden als gut verständlich bewertet und wurden von den Jugendlichen auch sehr ernsthaft bearbeitet. Mit den Standortgesprächen zeigen sich 91 Prozent der Schülerinnen und Schüler, 96 Prozent der Eltern und 90 Prozent der Lehrpersonen "sehr" bzw. "eher zufrieden". Bei 61 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler hat sich durch das Gespräch der Berufs- bzw. Bildungswunsch verstärkt, rund ein Viertel ist sich nach dem persönlichen Gespräch über die ursprünglichen Wünsche nicht mehr so sicher und bei neun Prozent hat sich durch das Standortgespräch der Berufswunsch-bzw. Bildungswunsch geändert. Demnach haben einige Jugendliche Berufsvorstellungen, die mit ihren persönlichen Stärken und Interessen wenig gemeinsam haben. Diese können im Rahmen des Projekts aber korrigiert werden.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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