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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 7.10.2016 11:52 Uhr

Gesundheit/Wundmanagement/Bernhard

LR Christian Bernhard besuchte zweiten "Ländle-Wundtag" in Rankweil

Fortbildungsveranstaltung thematisiert heuer Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Wundversorgung

Rankweil (VLK) – "'Same same, but different' – von Ähnlichkeiten und Unterschieden in der Wundversorgung": Unter diesem Motto stand der 2. "Ländle-Wundtag", der am Freitag (7. Oktober) im Vinomnasaal in Rankweil über die Bühne ging. Bei der Eröffnung bedankte sich Gesundheitslandesrat Christian Bernhard beim Verein Wundmanagement Vorarlberg mit Obmann Peter Jäger an der Spitze für die wertvolle Initiative und die Organisation der Veranstaltung. Der große Zuspruch – rund 300 Teilnehmende waren bei der Fortbildungsveranstaltung dabei – unterstreiche die hohe Bedeutung des Themas, betonte der Landesrat.

Einem professionellen Wundmanagement kommt sowohl im Kurz- wie auch im Langzeitpflegebereich eine bedeutende Rolle zu. In den letzten Jahren konnte in Sachen Wundbehandlung eine beachtliche Entwicklung verzeichnet werden. "Damit verknüpft waren enorme Fortschritte", führte Bernhard in seinen Grußworten aus. So wird heute eine Wunde exakt abgeklärt und eine Wundanamnese erstellt. Faktoren, die die Wundheilung negativ beeinflussen, werden ebenso ermittelt. Die Therapie wird individuell – unter Berücksichtigung des eruierten Wissens und nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft – abgestimmt.

   Angestrebt wird eine einheitliche Wundbehandlung und Wunddokumentation. Leitlinien und Expertenstandards stehen bereits zur Verfügung. Die Dokumentation erstreckt sich vom Eintrittszustand, der Zielsetzung, dem Verlauf bis hin zur Abheilung der Wunde (Wundprotokoll). Dabei ist die Auswahl der Wundbehandlungsmaterialien enorm und erstreckt sich von Alginat (Braunalge), Honig, Hydropolymere, silberhaltigen Wundauflagen bis hin zur Larventherapie (Maden). Erhebliches Fachwissen ist nötig, um die richtige Wahl zu treffen. Der Erfolg der Wundbehandlung ist auch abhängig von einem guten Schmerzmanagement und der Einhaltung der Hygienerichtlinien.

   "Durch eine effektive Wundbehandlung können stationäre Aufenthalte und langwierige Therapien verkürzt und Schmerzen gelindert werden, womit eine Steigerung der Lebensqualität für die Patientinnen und Patienten einhergeht", strich Landesrat Bernhard heraus. Umso wertvoller wären Fortbildungen und lokale Tagungen wie der "Ländle-Wundtag", so Bernhard: "Solche Veranstaltungen ermöglichen eine Vertiefung des Fachwissens und dienen der Erweiterung der Kenntnisse und Fertigkeiten. Sie sind unumgänglich dafür, dass das pflegerische und medizinische Personal dem Wandel der Zeit folgen und den zunehmenden Anforderungen und Belastungen standhalten kann". Allen Anwesenden – darunter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Krankenpflegevereinen und Altersheimen, Hausärzte und Vertreter der Krankenpflegeschulen – sprach der Landesrat für die hohe Bereitschaft zur stetigen Weiterbildung seinen Dank aus.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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