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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Donnerstag, 17.11.2016 15:00 Uhr

Politik/Landtag/SchülerInnenparlament/Sonderegger

"Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Zukunft in die eigene Hand"

LTP Harald Sonderegger begrüßte das SchülerInnenparlament im Landtagssitzungssaal

Bregenz (VLK) – Rund 70 Schülervertreterinnen und -vertreter traten am Donnerstag, 17. November 2016, zur ersten Sitzung des Vorarlberger SchülerInnenparlaments (SiP) im Schuljahr 2016/2017 zusammen. In 16 Anträgen wurde ein breites Themenspektrum diskutiert – von digitalem Lernen über die Bildungsreform bis hin zur politischen Bildung als Pflichtfach. Landtagspräsident Harald Sonderegger begrüßte die Nachwuchsparlamentarier unter dem Vorsitz von Elisabeth Aicher (AHS) und Mario Justen (BMHS) im Plenarsaal des Landtags und dankte ihnen für ihren engagierten Einsatz.

Sonderegger betonte die Bedeutung des SchülerInnenparlaments als Sprachrohr der Schülerinnen und Schüler: "Das SchülerInnenParlament tagt seit dreizehn Jahren und ist als höchstes beschlussfassendes Gremium der Vorarlberger Schülervertretung fest verankert." Er dankte den Jugendlichen für ihren Einsatz im Rahmen des SiPs: "Sie warten nicht auf bessere Zeiten, sondern nehmen Ihre Zukunft selbst in die Hand. Sie zeigen Engagement, informieren sich und arbeiten an Lösungen, von denen alle profitieren sollen." Als klares Zeugnis für das Engagement wertete er Qualität und Quantität der Anträge aus allen Bereichen.

   So setzte sich Katharina Amann (BG Dornbirn) für mehr barrierefreie Schulen ein. Daniel Bayer (HAK Bezau) verlieh einmal mehr dem Wunsch nach Politischer Bildung als Pflichtfach Ausdruck und machte sich für "Digitales Lernen" stark. Umut Sinan (Gymnasium Schillerstraße) sprach sich für Veränderungen im Sportunterricht aus. Jana Popovic (BG Gallus) plädierte für ein Mitspracherecht bei der Auswahl von Klassenlektüre. Verpflichtendes Lehrpersonenfeedback forderten Julia Kuchelmair (BG Lustenau) und Valentina Huter (HTL Bregenz). Alexandra Seybal (Sacre Coeur Riedenburg) rückte die Bildungsreform in den parlamentarischen Mittelpunkt.

   Landtagspräsident Sonderegger versicherte, dass die heutigen Beschlüsse vertiefend im Kultur- und Bildungsausschuss behandelt werden und damit direkt auf politischer Ebene in die Landtagsarbeit einfließen. Er wies darauf hin, dass jeweils drei der beschlossenen Anträge des SchülerInnenparlaments in der nächsten Sitzung des Erweiterten Präsidiums des Vorarlberger Landtags auf einem eigenen Tagesordnungspunkt diskutiert werden und über eine Vorgangsweise betreffend der Anträge beraten wird. Gegebenenfalls bringen die Klubobleute auf Basis dieser Anträge eine Ausschussvorlage für den Bildungsausschuss ein.

   Sonderegger appellierte darüber hinaus an die Jugendlichen, die aktive politische Teilhabe auch jenseits des SiPs zu leben: "Unsere Demokratie braucht engagierte und informierte junge Menschen. Gerade die Ergebnisse der jüngsten demokratischen Entscheidungen mit globalen Auswirkungen – sei es in England beim Brexit oder der Präsidentschaftswahl in den USA – zeigen: Nur wer sich informiert, kann seine demokratische Verantwortung sinnvoll und nachhaltig wahrnehmen."

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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