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Land Vorarlberg - Presse

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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 25.11.2016 14:21 Uhr

Gesundheit/Tiere/Vogelgrippe

Untersuchte Vorarlberger Geflügelbetriebe sind Vogelgrippe-frei

Schutzzone bleibt aber noch aufrecht

Bregenz (VLK) – Alle Geflügelbetriebe innerhalb der Schutzzone, die drei Kilometer um den von Vogelgrippe betroffenen Hof in Hard eingerichtet wurde, sind mittlerweile untersucht worden – alle mit negativem Ergebnis. Die Schutzzone bleibt zwar noch voraussichtlich bis Mitte Dezember bestehen, doch können nun auf Antrag Geflügelprodukte aus der Schutzzone heraus wieder in Verkehr gebracht werden, teilt Landesveterinär Norbert Greber mit.

Entlang des Vorarlberger Seeufers sind bisher rund 400 Vogelkadaver geborgen und entsorgt worden. Von insgesamt 30 eingesendeten Wildvögeln liegen Befunde vor, davon wurde bei 20 das Vogelgrippe-Virus festgestellt. In erster Linie handelt es sich bei den infizierten Tieren um Enten, allerdings sind auch eine Möwe, eine Elster und ein Mäusebussard positiv getestet worden. Das heißt, die Infektion betrifft primär Wasservögel, aber wenn Raubvögel (Bussard) oder Aasfresser (Krähenvögel wie die Elster) infizierte Wasservögel fressen, können sie sich selbst mit dem Virus anstecken und verenden.

   In Vorarlberg ist zum Schutz des Hausgeflügels vor der Infektion das Gebiet mit erhöhtem Risiko ausgedehnt worden und umfasst mittlerweile nicht nur das Bodenseeufer, sondern die Gemeinden entlang des Rheins. Lustenau war schon in der Überwachungszone, neu dazugekommen sind somit Hohenems, Altach, Mäder, Koblach, Meiningen, Rankweil und Feldkirch. Hier gilt somit die Aufstallungspflicht für Hausgeflügel.

   Gestern (Donnerstag) ist auch bei einer Ente im Salzburger Flachgau H5N8 festgestellt worden. Dies ist der erste Fund in Österreich außerhalb von Vorarlberg in dem aktuellen Seuchengeschehen. Auch dort wurde aufgrund der Geflügelpest-Verordnung prompt ein Gebiet mit erhöhtem Risiko kundgemacht, welches das Salzburger und oberösterreichische Seengebiet umfasst.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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